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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Junggärtner beweisen grünen Daumen

18.02.2017

Oldenburg Dass Abies Koreana der botanische Name für die Koreatanne und Fallopia Japonica der japanische Staudenknöterich ist, sollte klar sein, wenn man bei der Aufgabe „Herkunft der Pflanzen“ punkten will. Beim Berufswettbewerb für Gärtner der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner am Donnerstag an den Berufsbildenden Schulen III konnten Auszubildende an zehn verschiedenen Stationen ihre Kräfte messen. Insgesamt nahmen 220 angehende Gärtner in Dreierteams an dem Ortsentscheid des Berufswettbewerbs teil.

Dabei sollte der Spaß und die Teamarbeit im Vordergrund stehen: „Es war sehr locker, man hatte keinen Prüfungsstress“, sagt Anabell Runge (18), Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau. Zusammen mit zwei Mitschülerinnen aus dem gleichen Fachbereich stellten sie sich den anderen Teams. Nachdem sie alle Aufgaben bewältigt hatten, fiel das Fazit der drei positiv aus: Sie sind an keiner Station gescheitert. „Und man hat auch etwas gelernt“, so Teamkollegin Darleen Bekaan (19). So erfuhren sie unter anderem von Lavendelarten, die sie vorher noch nicht kannten.

Neben dem Zuordnen von Pflanzennamen mussten sie außerdem eine Rosenschere zusammenbauen, verschiedene Arbeitsgeräte ertasten, Fragen zur Baumpflanzung beantworten oder Frühlingsblüher dekorieren. Vor allem war das Team von der kreativen Marketingaufgabe begeistert. An der Station mussten die Auszubildenden ein Plakat oder einen Flyer entwerfen – ob für Obst oder Gemüse konnten sie sich aussuchen. Die Farbe, der Slogan und die Gestaltung flossen in die Bewertung hinein. „Es waren sehr gute Teams dabei“, so der ehrenamtliche Wettbewerbsprüfer, Henning Blome von der Meisterschule Rostrup, „insgesamt gab es sechs Gruppen mit voller Punktzahl.“ Ein Slogan, der den Prüfer beeindruckt hatte, war: „Make Tomate great again“. Insgesamt hatten die Teilnehmer eine halbe Stunde für die Aufgabe Zeit. Der Hintergrund dieser Marketingstation ist die Modernisierung des Gärtnerjobs: „Der Beruf ist viel grafischer und technischer geworden“, so Blome.

Darüber hinaus soll mit den Stationen die generelle Vielseitigkeit der Arbeit widergespiegelt werden: „Es geht bei dem Wettbewerb darum, verschiedene Aspekte des Gartenbaus kennenzulernen“, erklärt der Berufsschullehrer Dieter Stubben, der den Wettbewerb mitorganisiert hat. „So sehen sie, wie vielfältig der Beruf ist.“ Je nach Ausbildungsstand wurden die Teams in zwei Leistungsgruppen eingeteilt. Die Bestplatzierten haben sich für den niedersächsischen Landesentscheid qualifiziert. Es gewannen (1. und 2. Ausbildungsjahr): Christoph Müller (Rastede), Alexander Müller (Rastede) und Tristan Wegmann (Datteln) sowie (3. Ausbildungsjahr): Mattis Kamps (Zetel), Maik Haferkamp (Wiefelstede) und Mari Schlebes (Edewecht). Sie erhielten Urkunden, Fachliteratur und Werkzeuge als Preise.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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