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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Kohlkönigin gut beschirmt durch Regen

02.11.2016

Oldenburg Kohlkönigin Johanna Wanka kann nicht genug bekommen von Oldenburg: Vielleicht wusste sie, dass sie einen köstlichen Grünkohl-Smoothie bei der Lufa Nordwest bekommen würde. Nach Ende August besuchte sie am Dienstag bereits zum zweiten Mal ihr Kohlvolk. Bei der Visite der Meeresforscher an der Universität wanderte sie auch wieder auf jenen Spuren, die sie als Wissenschaftsministerin in Niedersachsen hinterlassen hatte. „Das ist natürlich ein großes Erfolgserlebnis, dass das neue Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität hier in Niedersachsen angesiedelt wird“, sagte sie am Nachmittag, als sie im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) eine Tasse Ostfriesentee trank.

Über E-Learning, IT-Sicherheitskonzepte und die Herausforderungen bei der Digitalisierung des Handwerks diskutierte sie dort mit BFE-Direktor Thorsten Janßen und Dozent Andreas Eißner. „Wir müssen die beruflichen Curricula so ausrichten, dass sie für die nächsten zehn Jahre Bestand haben“, erklärte die Ministerin, die überdies davon berichtete, dass viele Unternehmen und Einrichtungen noch gar nicht erkannt hätten, dass sie unzureichend vor Hacker-Angriffen geschützt seien. „Da hat sich die Situation gravierend geändert.“

Johanna Wanka (CDU) testete auch eine neue Datenbrille, die im BFE, wo sich Spezialisten und Meisterschüler aus dem gesamten Bundesgebiet fortbilden, als Lernmedium eingesetzt wird. Die Oldenburger Einrichtung ist jüngst als Kompetenzzentrum „digitales Handwerk“ für den Norden installiert worden. Direktor Thorsten Janßen thematisierte auch Nachwuchssorgen für Handwerksberufe, etwa im E-Technik-Bereich, vor allem durch die fortschreitende Akademisierung.

Dass es im milchwirtschaftlichen Bildungszentrum und bei den Ausbildungsberufen im Molkereiwesen keine Nachwuchssorgen gibt, hatte die Ministerin bei ihrem Besuch der Lufa Nord-West erfahren, die zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen gehört. „Ich war überrascht, dass hier die Stellen zu 100 Prozent besetzt werden können“, erklärte sie.

Auch bei der VHS informierte sie sich über Bildung und Weiterbildung. Sie freute sich, dass das Bildungsangebot ganz grundsätzlich gut angenommen werde.

Letzte Station des zweiten Besuchs der Kohlkönigin war die Kläranlage, wo es um die Folgen von Mikroplastik im Abwasser ging. Diese Teilchen (kleiner als fünf Millimeter) stammen aus industriell hergestellten Produkten wie u.a. Duschgels oder aus dem Zerfall größerer Plastikteile. Die Ministerin erfuhr, dass sich in Oldenburg der Einsatz einer „Tuchfiltration“ bewährt hat. Aus Sicht Wankas zählt die Verschmutzung der Gewässer zu den großen ökologischen Herausforderungen.

Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103
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