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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

In Kita immer schön im Gespräch bleiben

07.10.2017

Kreyenbrück Vieles sagt man einfach so flapsig dahin, verkürzt Sätze, benutzt sogar falsche Aussdrücke wie: „Mach’ mal die Tür zuer“. Obwohl es doch heißen müsste: „Schließe doch bitte die Tür noch ein wenig mehr.“ Wer es nie besser gelernt hat, dem kann im Leben manche Tür sogar verschlossen bleiben. Fazit: Früh übt sich. Hier setzt das Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. Die Katholische Kindertagesstätte St. Michael nimmt seit August teil.

Mit dem Programm (Start Anfang 2016) fördert das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Damit die Umsetzung des Programms gelingen kann, wurden zusätzliche Fachkräfte eingestellt, die das Kita-Team fachlich begleiten. Den Angaben zufolge können mit der Verdopplung der Mittel ab 2017 auf jährlich 200 Millionen Euro insgesamt bis zu 7000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

„Vielfalt und Verschiedenheiten gehören zum Alltag der Kita“, berichtet Marion Esser, Leiterin der Kita St. Michael. „Durch das Bundesprogramm werden wir ermutigt, uns sowohl mit Gemeinsamkeiten und Stärken von Kindern, aber auch mit Unterschieden auseinanderzusetzen und diese zu thematisieren.“

Unterstützung erhält die Kindertagesstätte an der Klingenbergstraße 20 durch die Fachkraft Gertrud Krassuski, die das Team begleitet und berät. „Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt“, erklärt die Frühpädagogin. „Im Kita-Alltag finden sich zahlreiche Anlässe, um den Spracherwerb und die Sprachentwicklung der Kinder anzuregen.“ Das pädagogische Fachpersonal wird angeleitet, sein sprachliches Handeln mit den Kindern zu reflektieren und dazu ermutigt, möglichst viele Gesprächsanlässe im Kita-Alltag zu schaffen. Hierfür gibt es zahlreiche Gelegenheiten wie zum Beispiel beim An- und Ausziehen an der Garderobe, im Spielkreis oder beim Betrachten von Bilderbüchern. „Einfach mehr miteinander reden. Das ist das beste Training. Auch zu Hause“, weiß Gertrud Krassuski. Bei der Qualitätsentwicklung wird das Kita-Team durch die Fachberaterin Katharina Witzke von der Stadt unterstützt.

Insgesamt stellt der Bund für die Programme „Sprach-Kitas“ und „Kita-Einstieg“ im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung.


Mehr Infos unter   http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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