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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Landesschulbehörde folgt Einladung nicht

04.05.2017

Oldenburg Die Unruhe, die die Land und Stadtverwaltung entfacht haben mit dem Anstoß zu einem neuen Rahmenkonzept der Ganztagsbildung, hat sich nicht gelegt. Das hat der Schulausschuss am Dienstag in der Aula des NGO gezeigt, zu dem erneut zahlreiche pädagogische Mitarbeiterinnen aus dem Ganztagsbereich gekommen waren. Hintergrund ist die Absicht der Stadt, aufgrund eines von der Landesschulbehörde ausgesprochenen „Kooperationsverbotes“ die bisherigen Verträge zwischen Stadt, Schulen und Jugendhilfeträgern nicht über das nächste Schuljahr hinaus abzuschließen und ab 2018/2019 ein neues Konzept in der Ganztagsbildung umzusetzen.

Schulamtsleiter Matthias Welp konnte lediglich ankündigen, dass „der Ausbau der Ganztagsbildung fortgesetzt wird“, dass es „bedarfsgerechte Betreuungsangebote in den Ferien“ geben und „eine hochwertige Mittagsverpflegung in den dafür eingerichteten Räumen gesichert wird. Welp über die Vorteile der geplanten Änderung: „Die Schulen können künftig unter mehr Varianten wählen.“ Das Konzept soll ab dem 1. August 2018 gelten – mit einer Übergangsfrist bis 2020.

Die Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde läuft bislang nicht gerade reibungslos. Die Behörde sei der Einladung der Stadt nicht gefolgt, um offene Fragen zu klären. Schuldezernentin Dagmar Sachse sagte: „Das sind schwierige Verhandlungspartner. Wir suchen die Landesschulbehörde und das Kultusministerium jetzt selbst auf.“

Die Elternvertretung zeigte sich zufrieden, „dass so etwas wie Bestandsschutz gewährt werden kann“. Nun müsse „Ruhe in das Thema gebracht“ und „eine Klärung bei der Schulbehörde eingefordert werden“.

Die Fraktion WFO-LKR warb dafür, angesichts der vielen offenen Fragen „das gute Konzept, das vor Jahren unter großer Beteiligung erarbeitet worden ist, erstmal zu belassen“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Hermann Schreier. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Träger sollten bis zur Verabschiedung eines neuen Konzepts, das auf breiter Beteiligung fußen müsse, davon nicht berührt werden. Ohnehin sei zu überdenken, inwieweit das Konzept der Ganztagsschule weiter zu verfolgen sei. Die hohen Erwartungen seien nach nationalen und internationalen Studien „bisher nicht bzw. nur teilweise erfüllt worden“. CDU-Chefin Dr. Esther Niewerth-Baumann signalisierte ebenfalls große Skepsis. „Die CDU ist für das alte Konzept.“ Es werde aber erstmal abgewartet, „was zum Beschluss vorgelegt wird“. Schreier gab sich für die WFO-LKR am Ende damit zufrieden, die weitere Entwicklung zunächst abzuwarten, „wenn das bisherige Konzept erstmal so weiter gilt und alle Beteiligten im Boot sind“.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110
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