• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Lehrer drücken im Fabrikationslabor die Schulbank

12.11.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-11-12T05:26:48Z 280 158

Digitales Lernen:
Lehrer drücken im Fabrikationslabor die Schulbank

Oldenburg Wäre der Geometrieunterricht nicht interessanter, wenn man die Formen nicht nur im Buch sehen, sondern auch im Unterricht anfassen könnte? Wäre es nicht viel beeindruckender, könnte die Lehrkraft direkt herstellen, wovon sie spricht? Über 40 3D-Drucker machen das in Niedersachsen bereits möglich. Um diese Möglichkeit zu verbreiten, hat der Verein „Kreativität trifft Technik“ den Lehrer-Workshop „3D for Teachers“ organisiert.

Das FabLab (kurz für Fabrikationslabor) „Mainframe“ im alten Postgebäude neben dem Bahnhof dient als Treffpunkt für den Verein. Informatiker und Technikinteressierte kommen her, um in ihrer Freizeit an Computern, Lampen oder eben 3D-Druckern zu tüfteln. Jetzt waren dort 23 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Niedersachsen zu Gast. Unter ihnen auch fünf Pädagogen aus Oldenburg. Sie alle waren gekommen, um mehr über den Umgang mit dem 3D-Drucker zu erfahren und gemeinsam Unterrichtsentwürfe zu gestalten. Dozenten und Mitarbeiter der Uni sowie Gäste vom FabLab Bremen gaben Unterstützung.

Vereinsvorsitzender Patrick Günther ist Feuer und Flamme: „Ich würde mir wünschen, dass bald in jeder Schule 3D-Drucker stehen, damit jeder anfassen kann, was er lernt.“ Hieran arbeiten auch die Teilnehmer. Schon in den Jahren 2013 und 2014 veranstaltete der Verein Workshops, um Lehrern beizubringen, wie sie selbst 3D-Drucker bauen können. „Hier lernen die Lehrkräfte auch, wie sie ihre selbstgebauten Drucker wieder in Schuss bekommen, wenn Reparaturen nötig sind“, so Günther.

Daniel Klink, Lehrer in Cuxhaven, war zum zweiten Mal bei dem Workshop dabei. Er gibt sein Wissen in Arbeitsgemeinschaften seiner Schule weiter. „Voriges Jahr habe ich meinen ersten 3D-Drucker gebaut. Mittlerweile habe ich sechs Stück zusammen mit den Schülern konstruiert. Die sind total begeistert.“

Ein 3D-Drucker funktioniert in etwa wie eine Heißklebepistole. Kunststoff wird in einer Düse erhitzt und ein flüssiger dünner Strang kommt heraus. Es entstehen exakte Figuren, da alles computergesteuert ist. „Das ist das Spannende am 3D-Druck. Ich zeichne etwas am Computer und kann es genauso ausdrucken“, sagte Günther.

Wer sich für die Arbeit mit 3D-Druckern interessiert, kann sich im FabLab (Bahnhofsplatz 10) umschauen.


Mehr Infos unter   http://mainframe.io/ 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?