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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Bildung: Lernerfolg ohne große Sprachbarrieren

10.02.2016

Dietrichsfeld Die Kinder kommen aus unterschiedlichen Ländern: zehn aus Syrien, fünf aus dem Irak, zwei aus dem Kosovo und ein Kind aus Montenegro. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen und gehören verschiedenen Religionsgemeinschaften an. Am Montag haben alle diese Kinder das Lied „Das ist unsre neue Welt, unsre Schule in Dietrichsfeld“ gesungen – vor den anderen Schülerinnen und Schülern. „Alle waren begeistert“, erzählt Bärbel Lange, Konrektorin der Grundschule Dietrichsfeld.

Seit Mai 2015 werden hier an der Liegnitzer Straße 37 Kinder aus Asylbewerberfamilien unterrichtet. „Die meisten von ihnen wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft auf dem Fliegerhorst“, so Bärbel Lange. Seit Beginn des Jahres erhalten sie täglich zwei Stunden Sprachförderunterricht. Die Kinder aus dem ersten und zweiten Schuljahr werden gemeinsam von einer Sprachlehrkraft unterrichtet, genauso wie die Kinder aus dem dritten und vierten Schuljahr. In den anderen Stunden verbleiben sie in ihren Stammklassen.

Um den Kindern das Gefühl des Angenommen-Werdens zu geben, ging die Schule aber noch einen anderen Weg – einen, bei dem man auch ohne große Sprachkenntnisse mitmachen kann. Gemeinsam mit zwei Mitgliedern des Vereins „Global Music Player, Interkulturelle Aktion“ wurde das Konzept erarbeitet. Bärbel Lange beschreibt es: „Mit Musik und Tanz soll über einfache theatrale Techniken eine Performance entwickelt werden. Die Kinder gestalten den Prozess aktiv mit, sie können sich kulturell einbringen.“ Dafür gab es, wie berichtet, vom Kulturbüro der Stadt im Januar bereits den Sonderpreis „Participate“ für kulturelle Bildung.

Das Konzept wurde nun praktisch umgesetzt. Damit haben sich auch Wünsche der Lehrkräfte erfüllt, die Bärbel Lange so formuliert: „Dass die Kinder ein positives Verhältnis untereinander entwickeln, dass sie eine andere Form des Lernens kennen lernen, die es ihnen ermöglicht, sich ohne viele Worte auszudrücken und dass sie einfach eine Woche Spaß haben.“

Hatten sie. Eine Woche lang täglich von 8 bis 13 Uhr haben die Kinder mit Richard Kouadio und Christian Jakober getanzt, gesungen und gespielt. Leuchtende Augen und ein selbstbewusstes Auftreten bei der Präsentation waren das Ergebnis. Großer Beifall war der Lohn.

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