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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Liebfrauenschüler gewinnt Latein-Wettbewerb

17.07.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T12:23:20Z 280 158

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Liebfrauenschüler gewinnt Latein-Wettbewerb

Oldenburg „Veni, vidi, vici“– „Ich kam, ich sah, ich siegte.“ So einfach wie in Julius Cäsars berühmter Sentenz war es für Robert Schumacher nicht, sich gegen zehn Mitbewerber im Rahmen des Niedersächsischen Landeswettbewerbs der alten Sprachen „Rerum Antiquarum Certamen“ durchzusetzen. Nach einer Klausur und einer Hausarbeit waren die zwölf Landesbesten zu einem Seminar nach Wolfenbüttel eingeladen worden. Insgesamt haben an dem vom Niedersächsischen Altphilologenverband (NAV) organisierten Wettbewerb 626 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Robert: „Die drei Tage waren unglaublich interessant und das Zusammentreffen mit den übrigen Landessiegern hat mich sehr bereichert. Das ganze Seminar war eine großartige Erfahrung!“ Er bedauere aber sehr, dass seine Lateinlehrerin Monika Stücker aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

Zum Abschluss fand, nach vielen Vorträgen und Einzelgesprächen, in der Herzog August Bibliothek zu Wolfenbüttel die Ehrung der zwölf Landessieger und die Verleihung der Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes statt. Zusammen mit Robert wurde auch Hanna Kremer (Gymnasium Carolinum Osnabrück) in die Studienstiftung aufgenommen.

Burghard Gieseler, Vorsitzender des NAV, begann den Festakt mit einer nachdenklich stimmenden Begrüßung und der etymologischen Herleitung des Wortes „Schule“ aus dem Griechischen. Er plädierte für mehr Ruhe und Muße während der Schulzeit. Als Festredner folgte der renommierte Münchner Altphilologe Professor Dr. Wilfried Stroh. Die Jüngste unter den Landessiegern war Eva Carlotta von Gablenz (16), die die elfte Klasse am Alten Gymnasium Oldenburg besucht. Auch sie beeindruckte mit hervorragenden Leistungen.

Roberts nächstes Ziel ist es nun, Medizin zu studieren. Die alten Sprachen betrachtet er als wichtige Helfer zur Persönlichkeitsentfaltung. „Altsprachler sind entgegen aller Klischees sehr weltgewandte und offene Menschen.“ Er werde seiner Liebe zur Antike treu bleiben und er freue sich „sehr über die Unterstützung durch die Studienstiftung“, so der Liebfrauenschüler.

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