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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Stadtentwicklung: Mit 60 zur Universität oder noch auf die Bühne

07.05.2011

OLDENBURG „Das Alter kommt auf meine Weise“, so sagte unlängst Henning Scherf bei einem Besuch in Oldenburg. Der ehemalige Bremer Bürgermeister (72) schreibt nicht nur über das Alter, sondern hat auch nach wie vor einen gefüllten Terminkalender. Auch Oldenburgs Senioren engagieren sich für die Gesellschaft oder erfüllen sich späte Träume. Die Statistiken der Stadt belegen: Viele ältere Menschen sind bis weit in die Siebziger hinein relativ gesund (NWZ  berichtete) und aktiv.

Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre das Leben in Oldenburg deutlich ärmer. Ein Blick in die Aktiven-Liste bei der Agentur Ehrensache im PFL bestätigt: 40 Prozent aller vermittelten Freiwilligen in Oldenburg sind älter als 60 Jahre. Dazu zählen Lern- und Berufspaten oder Wunschomis und -opis. Das entspricht etwa dem Wert in Niedersachsen, der bei 37 Prozent liegt, welcher in den vergangenen Jahren bei mehreren Umfragen ermittelt wurden. Nach Auskunft von Gabriela Kaboth-Freytag von der Agentur Ehrensache ist die Tendenz sogar steigend.

Der sogenannte Engagement Atlas Generali 2009 hat sogar ergeben, dass in Oldenburg mit bis zu 45 Prozent ehrenamtlichem Engagement Werte erzielt werden wie sonst in Süddeutschland.

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Kultur, Reisen und Bildung stehen bei den jung gebliebenen Senioren hoch im Kurs: Bis zu 12 000 besuchen jährlich Angebote des Inforums im PFL. Das dreimal jährlich erscheinende Programm wird von 73 engagierten Ehrenamtlichen (mindestens 50 Jahre alt) entwickelt und umgesetzt und von einer hauptamtlichen Kraft koordiniert.

Viele haben vielleicht ein Leben lang vom Studieren geträumt: Von den 588 Gasthörern, die im Wintersemester 2010/11 an der Universität Oldenburg eingeschrieben sind, haben 331 den 60. Geburtstag schon gefeiert. 131 sind älter als 70 Jahre, und elf der Gasthörer sind über 80.

Übrigens: Eine zentrale Forderung der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“ mit namhaften Wissenschaftlern (etwa die Bremer Professorin Ursula Staudinger) lautete: Das Kämpfen gegen Negativstempel für Ältere und Alte. „Die Zukunft unserer Gesellschaft liegt in einem produktiven Umgang mit dem Altern“, sagt Ursula Staudinger, Leiterin des Zentrums für lebenslanges Lernens an der Jacobs-Universität in Bremen.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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