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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Klassentreffen: Mit dem Lehrer längst auf Augenhöhe

17.06.2015

Oldenburg An Computer im Klassenraum, ans „Googeln“ und an Mobiltelefone war noch nicht zu denken, als sie die Schulbank drückten. Wer etwas nachschlagen wollte, blätterte im Lexikon, und soziale Netzwerke entstanden ohne Internet. Klassen, die solche Zeiten erlebt haben, die vor mehreren Jahrzehnten den sogenannten Ernst des Lebens in ganz unterschiedlichen Oldenburger Schulen kennenlernten, trafen sich jetzt wieder. Die jeweiligen Organisatoren hatten sich viel Mühe gegeben, um ihre ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler zu unterhalten. Andere planen ein Treffen erst noch – und brauchen Hilfe.

Handelslehranstalten

Eine elektrische Schreibmaschine war schon Luxus damals in den 70er Jahren in den Handelslehranstalten an der Ammerländer Heerstraße. Heute heißt die Lehranstalt Berufsbildende Schulen Haarentor, Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Information und Gesundheit. Nicht nur der Name ist anders, vieles andere auch.

Das stellten Ehemalige fest, die hier vor 40 Jahren (von 1975 bis 1977) ausgebildet wurden – damals eben noch in den Handelslehranstalten. Das Organisatorenteam, bestehend aus Hans-Hermann Schütte, Gerd Künnemann und Willi Rillmann, hatte dafür gesorgt, dass er und seine Mitschüler zum Klassentreffen mal wieder durchs Haus gehen duften. Mit dabei war auch der frühere Klassenlehrer Rainer Felber. Mit dem 72-Jährigen begegnet man sich längst auf Augenhöhe. Man duzt sich.

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Verändert hat sich auch die Ausstattung des ehemaligen Klassenraums. „Da gibt es nun Computer“, erzählt Hans-Hermann Schütte und erinnert sich an die alten Schreibmaschinen zurück – erst die mechanischen, dann die mit Strom betriebene Luxusversion. Über frühere, aber auch die aktuellen Zeiten, klönte die Runde der Ehemaligen noch lange weiter, erst in der Schule, später beim Essen im Restaurant „Ali Baba“.

Schule Dietrichsfeld

Sogar 60 Jahre sind seit der gemeinsamen Schulzeit vergangen, der Abgangsjahrgang von 1955 der Schule Dietrichsfeld ist aber immer in Kontakt geblieben. Zum nunmehr siebten Klassentreffen versammelten sich Ehemalige in der Gaststätte „Zum Lindenhof“ in Bloherfelde. Dort wurde in Erinnerungen geschwelgt.

Dabei half auch ein kleines Buch mit, in dem Bilder von der Schulentlassung sowie Fotos von den verschiedenen Klassentreffen abgebildet waren. Zehn Exemplare sind laut Organisator Klaus Hegewisch bereits an Ehemalige verschickt worden.

Schule Kreyenbrück

Immer wieder gern treffen sich auch die Ehemaligen der früheren evangelischen Volksschule Kreyenbrück vom Abgangsjahrgang 1959 wieder. Diesmal begrüßte die Organisatorin Renate Gräbel (geb. Schimmelpfennig) zwölf Ehemalige; die meisten aus Oldenburg und Umgebung, aber auch aus Hamburg, Berlin und Vlotho (Nordrhein-Westfalen). Treffpunkt war die ehemalige Hindenburg-Kaserne an der Cloppenburger Straße, denn dort waren die Ehemaligen zur Schule gegangenen, und die Mehrheit hatte dort auch gewohnt.

Nach einem „Kasernenrundgang“ führte ein kleiner Spaziergang zur Kreyenbrücker Mühle. „Selbst vielen Oldenburgern ist nicht bekannt, dass hier in der Nähe des Windmühlenweges noch eine Mühle steht“, weiß Renate Gräbel. Mühlenbesitzer Erich Wiede führte die Gruppe durch die Mühle. Die Gäste lauschten gebannt seinen Ausführungen über die letzten noch exstierenden ehemaligen Galerieholländer und waren von der Vorführung verschiedener Maschinen begeistert. Bei der Kaffeetafel in der Mühle wurden auch alte Fotoalben durchforstet. „Es war schon erstaunlich, dass sich ein Ehemaliger auf einem Foto als Kind mit seinem Vater beim Einkaufen in der Mühle erkannte“, erzählt die Organisatorin.

Am Abend war wieder der Bümmersteder Krug die Anlaufstelle für ein gemeinsames Abendessen. Hier blieb man noch viele Stunden zusammen, erzählte von den „guten alten Zeiten“, sprach vom heutigen Leben und fand, dass man trotz des damaligen „einfachen“ Lebens in den 50er Jahren ohne Handy, Playstation und Internet doch eine schöne kameradschaftliche Zeit im Umkreis der ehemaligen Kaserne verbracht hatte. Bevor man auseinander ging, war klar: Dies wird nicht das letzte Klassentreffen gewesen sein.

Schule Blumenstraße

Nach langer Zeit soll es endlich ein Wiedersehen geben: Für den Entlassungsjahrgang 1972 der früheren Volksschule Blumenstraße planen Jutta Cislak (geb. Heinze) und Rosemarie Münster (geb. Geer­ken) ein Klassentreffen. „Für unsere Klasse und die Parallelklasse“, sagen sie. „Unsere Klassenlehrerin war Hildegard Krueger und die Parallelklasse hatte Herrn Albrecht.“

Alle, die sich angesprochen fühlen, sollen sich melden per Mail an rosi.muenster@gmx.de oder unter Tel. 57 000 98. Gesucht werden auch noch die Adressen folgender Ehemaliger: Christine Mondem, Susanne Haneberg, Michael Morawitz, Peter Böltz, Sabine Loebering, Dieter Heinrich, Inga Heyen, Marion Lampe, Susanne Kreuz, Franz-Peter Simon, Holger Grotelüschen, Heinz Wille, Udo Buhr, Lutz Niemöller und Uwe Brinkhoff (es sind die Geburtsnamen angegeben).

Die Schule gibt es längst nicht mehr. Das Gebäude, das einst auch ein Rot-Kreuz-Krankenhaus beherbergte, befand sich auf dem Gelände hinter dem heutigen NWZ -Parkplatz an der Blumenstraße, auf dem jetzt Mehrfamilienhäuser stehen.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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