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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Mit Kunstwerken zum Lernerfolg in Englisch

12.03.2014

Oldenburg Sie kommen aus Polen, Litauen, der Türkei und Oldenburg: Rund 60 Studenten, die Lehrer werden wollen, nehmen an dem von der EU geförderten Programm LETTA (Learning English through the arts – Englischlernen durch Künste) teil. Zwei Wochen lang tauschen sie sich über verschieden Arten des Unterrichts aus. Sechs Dozenten zeigen ihnen, wie sich Filme, Bilder, Theater und andere Kunstwerke nutzen lassen, um Schülern Englisch beizubringen.

„Es geht darum, dass die Schüler im Unterricht über etwas Reales reden können anstatt über abstrakte Dinge“, erläutert Professer Dr. Wolfgang Gehring vom Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Oldenburger Carl-von-Ossietzky-Universität. Er leitet das Projekt.

Untergebracht sind die Studenten in Jugendherbergen, die EU zahlt Reisekosten, Unterbringung und einen Zuschuss fürs Essen – insgesamt 50 000 Euro.

Den 22-jährigen Paulius Pupinis aus Vilnius hat bei einem Unterrichtsbesuch im Alten Gymnasium überrascht, wie viele Männer in Deutschland als Lehrer arbeiten. In seiner Heimat seien vor allem Frauen als Lehrer tätig. Außerdem staunte er, dass viele Lehrer gutes Englisch sprachen – und wie viel sie reisen und wie gut sie andere Kulturen kennen.

Sie werden definitiv wiederkommen, sagen Özlem Kargili (21) aus der Türkei und Marcin Mrówka (21) aus dem polnischen Breslau. Mrówka interessierte sich für die Verbindung aus Englisch und Kunst und hat sich gleich für das Projekt gemeldet. Die Workshops seien sehr hilfreich, aber auch die Ausflüge in Oldenburger Schulen sowie nach Bremen und Hamburg gefielen ihm gut.

Die Studentin Özlem Kargili aus Istanbul fühlt sich nach einer Woche in Oldenburg bereits als zugehörig und würde gerne noch länger bleiben. Die Stadt gefällt ihr gut. Besonders hilfreich seien neben den Workshops die Ausflüge in die Schulen gewesen. Das, was sie dort gelernt hat, will sie später als Lehrerin in der Türkei umsetzen. Das Projekt beinhalte jedoch nicht nur Arbeit, sondern diene vor allem auch dem kulturellen Kontakt.

„Ich finde es interessant, zu sehen, wie Studenten aus anderen Nationen daran gehen, eine Unterrichtsstunde zu planen“, sagt Sebastian Brinkmann. Er leitet mit drei weiteren deutschen Studenten einen Workshop, in dem es um Filmmusik geht. Am Donnerstag ist es soweit.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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