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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Studenteninitiative: Mit Weitblick in Kenia eine Schule bauen

12.01.2017

Oldenburg Statt Wirtschaftspsychologie ist Muskelkraft gefragt – die Oldenburgerin Katja Pollak wechselt im März das Studienfach: Die 22-jährige Studentin wird für vier Wochen gemeinsam mit sieben anderen Freiwilligen auf eigene Kosten nach Kenia fliegen, um in Kikambala – rund 30 Kilometer nördlich von Mombasa – zusammen mit vier kenianischen Bauarbeitern einen Klassenraum zu bauen. Das Projekt wird von der Studenteninitiative „Weitblick“ und der deutschen Entwicklungsorganisation „Keniahilfe“ organisiert und betreut.

Katja Pollak freut sich auf die Herausforderung: „Denn das gewohnte Umfeld zu verlassen und für eine Zeit lang in eine neue Welt einzutauchen, bedeutet neue Wege zu beschreiten und mit Neuem und Fremdem konfrontiert zu werden.“ Die Faszination des schwarzen Kontinents hat sie nach dem Abitur, das sie 2012 am Alten Gymnasium absolviert hatte, erlebt. Nach der Reifeprüfung ging sie zunächst für fünf Monate nach London und danach für drei Monate (von März bis Juni 2013) nach Südafrika, „wo ich mich in die afrikanische Kultur verliebt habe“. Nach ihrer Rückkehr begann die Oldenburgerin ein BWL-Studium in Münster und lernte die Studenteninitiative „Weitblick“ kennen. Der Verein setzt sich weltweit für gerechte Bildungschancen ein und bietet Studierenden die Möglichkeit, sich außerhalb des Studiums sozial zu engagieren. Katja Pollak blieb „Weitblick“ auch nach ihrem Wechsel nach Lüneburg treu – an der Leuphana belegt die Oldenburgerin seit dem Wintersemester 2015/2016 einen Psychologiestudienplatz mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie.

In Kenia unterhält „Weitblick“ zwei Projekte – eines davon ist die New Furaha School, für die sich Katja Pollak einsetzt. Seit 2011 konnten bereits sechs Klassenräume gebaut werden. Im März soll ein weiterer entstehen, in dem dann der Unterricht der 8. Klasse stattfinden wird.

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Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange: Ein erstes Treffen fand am 27. November statt. Bisherige Projektteilnehmer vermittelten dabei Katja Pollak und ihren Mitstreitern Eindrücke aus erster Hand. Die Freiwilligen sammeln im Vorfeld Spenden für das Schulbauprojekt in Höhe der Baukosten (etwa 6100 Euro). Projektleiter ist Bernd Avermann, Mitglied des Vereins Keniahilfe. Er lebt seit vielen Jahren in Kikambala und hat die Schule gegründet. Er wird die jungen Helfer aus Deutschland auch beherbergen.

Das zweite Vorbereitungstreffen folgt am 21. Januar. „Darüber hinaus erhalten wir Blitzlektionen in Kiswahili, um die Grundlagen der Sprache der Einheimischen zu lernen“, berichtet die Oldenburgerin. Sie wird so wie die allermeisten Freiwilligen am 2. März um 21.35 Uhr von Frankfurt aus nach Mombasa fliegen.

Warum Katja Pollak das Projekt so am Herzen liegt? „Für mich gibt es mehrere gleichwertige Gründe. Zum einen ist es die afrikanische Kultur, die ich gerne erleben möchte. Gerade die Möglichkeit, den kenianischen Alltag kennenzulernen und das Land nicht nur aus einer rein touristischen Perspektive zu bereisen, reizt mich sehr. Durch die Zusammenarbeit mit den kenianischen Bauarbeitern stehen wir von Anfang an im direkten Kontakt zu den Einheimischen.“ Zum anderen ist ihr ein gerechter Bildungszugang für jeden Menschen auf der Welt sehr wichtig. Durch den Bau der New Furaha School schaffe „Weitblick“ die ersten Voraussetzungen, die einen regelmäßigen Unterricht für Kinder aus ärmeren Verhältnissen überhaupt möglich machen. „Meiner Meinung nach ist Bildung ein elementares Recht und sollte daher keinem vorenthalten werden“, sagt Katja Pollak. Sie hofft, dass die vier Wochen in Kenia dem afrikanischen Motto gerecht werden: „Hakuna Matata – kein Problem“.


Wer Katja Pollak unterstützen möchte, wird gebeten, bei Spenden als Verwendungszweck für das Projekt „Katja – Go Kenya“ anzugeben.   https://weitblicker.org 

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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