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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Neubau: Drei Millionen Euro für beste „Förderei“

06.07.2019

Nadorst Auf 1200 Quadratmetern im Erd- und Obergeschoss bietet das Gertrudenheim in der Friesenstraße 27 ab sofort unter dem Begriff „Förderei“ erwachsenen Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen vielerlei Möglichkeiten einer sinnvollen Beschäftigung.

Sinnvolle Produkte

Mit der Übergabe eines großen symbolischen Schlüssels an die Einrichtungsleiterin Anett Gavelis ist die Förderei vom BVO-Verbandsvorsitzenden Landrat Sven Ambrosy und Frank Diekhoff, Geschäftsführer des BVO, offiziell der Bestimmung übergeben worden. „Die Förderei gewährleistet eine optimale Teilhabe bei unseren Inklusionsbemühungen und ist Teil eines fünfjährigen Masterplans“, so Ambrosy. „Die Kosten für die Neubaumaßnahme betragen rund drei Millionen Euro, inklusive der Erstellung neuer Parkflächen und einer Regenwasserrückhaltung“, sagt Jörn Hausmann, Architekt von Kapels Architekten. Hausmann betont, dass der finanzielle Abschluss günstiger ausgefallen sei als der Plan. „Auch die öffentliche Hand kann gut und günstig bauen“, so Hausmann.

Bewohner und Mitarbeiter sollten einen Rahmen bekommen, in dem sie vernünftig arbeiten könnten, meinte Hausmann. Alle Räume haben durch große Fenster eine Sichtbeziehung. Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Förderei zu beschäftigen und dabei sinnvolle Produkte zu erstellen. „Aber auch das Miteinander soll in den neuen Gebäuden erlebt werden“, sagt Anett Gavelis.

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„Wir begleiten und fördern Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen individuell in ihrem Arbeitsalltag. Das kann musikalisch, kreativ oder gesundheitsfördernd sein oder die Mobilität der Teilnehmenden stärken“, ergänzt Johannes Orth, Leiter der Förderei. In den hellen und farbenfrohen Räumen kann man gemeinsam kochen.

Einige Ziegen und Kleintiere, die auf dem Gelände leben, können außerdem selbst versorgen können. Die Werkhalle bietet Platz zur Produktion von nützlichem Werkzeug. Am Freitag stand die Produktion von Stromprüfern an. In der Künstlerei werden Postkarten und Puzzle angefertigt. Allerlei Dekorationsartikeln werden produziert.

Vulkanasche im Flur

Und wer einfach nur chillen möchte, hat die Möglichkeit, sich auf einem großen Wasserbett auszuruhen. Große helle Räume in einer grünen Landschaft geben die Möglichkeit zu einer erfolgreichen inklusiven Pädagogik, dessen wesentliches Prinzip auch im Gertrudenheim die Wertschätzung und Anerkennung von Diversität in Bildung und Erziehung sei.

Im Flur hängen zwei übergroße Bilder von Jarno Stiddien aus Rastede – „Frieden“ ist der Titel. Vulkanasche und Kohle auf orangefarbenem Grund sind die Basis für das Kunstwerk des Schauspielers und Malers.

Beim Tag der offenen Tür waren alle eingeladen, sich ein Bild von diesem neuen Gebäude zu machen. Draußen gab es die deftige Oldenburger Bratwurst, frische Salate und manch andere Köstlichkeit. Die Festveranstaltung wurde durch eine Tanzeinlage von einer Gruppe von Bewohnern sehr schön bereichert.

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