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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Oberschüler bauen Heimat nach

21.03.2015

Eversten /Bloherfelde Wenn Schüler freiwillig weit nach Unterrichtsschluss in der Schule arbeiten, dann muss da wohl was Besonderes auf dem Stundenplan stehen. In der Oberschule Eversten war das in dieser Woche so. Statt Mathe, Deutsch, Englisch und Erdkunde ging es ab Montag um das Thema „Eversten und Bloherfelde sind vielseitig – Wir auch“.

Zur Wahl standen viele verschiedene Projektgruppen. Die Schüler nahmen dieses Angebot so gerne an, dass manche den „Feierabend“ vergaßen. „In einigen Projekten mussten wir sie schon fast bitten, nach Hause zu gehen“, erzählt der didaktische Leiter Dr. Sven Kruse-Irmer.

Das Motto der Projekttage wurde von der Gesamtkonferenz sehr bewusst gewählt, wie Schulleiter Dr. Boy erklärt. „Wir sehen uns als Stadtteilschule, die für unsere Schülerinnen und Schüler mit vielen Institutionen und Vereinen im Stadtteil zusammenarbeitet und einen wichtigen Beitrag zur Bildungslandschaft im Stadtwesten leistet.“

Bis zu diesem Freitag liefen die Projekttage, am Donnerstag wurden die Ergebnisse beim Tag der offenen Tür vorgeführt. Und da kamen viele Besucher. Da wurden an den vielen Infoständen und bei den Mitmachaktionen zum Beispiel die Sportvereine sowie die Geschichte und die Zukunft der Stadtteile vorgestellt. Es gab ein spezielles „Eversten-Bloherfelde-Monopoly“, das auf der Grundlage der aktuellen Immobilienpreise erstellt wurde. Zudem wurden weit mehr als 100 selbst gemachte Schlüsselanhänger mit dem Slogan der OBS Eversten „Wir stehen für Vielfalt“ ausgegeben. Tanz- und Akrobatikvorführungen sowie Musik der Schulband „Crazy Life“ rundeten das Programm ab. Das Projekt „Catering“ sorgte für ein großes Kuchenbuffet.

Noch lange nach Abschluss des Tages war die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus“, federführend betreut von der Lehrerin Birgit Zwikirsch, im Einsatz. Sie zählte Unterschriften aus. Das Ergebnis: Schon im ersten Anlauf wurden die notwendigen Unterschriften von 70 Prozent der Lehrkräfte, Schüler, Hausmeister und Mitarbeiter der Oberschule gesammelt, die für die Anerkennung des Prädikats „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erforderlich sind, erreicht.

Laut Jürgen Boy wurde das Projekt auf Initiative der Schüler nach der schulischen Spendenaktion zur Unterstützung des Jesidischen Forums in Oldenburg für die Flüchtlinge im Irak und Syrien im Dezember 2014 angestoßen. „Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben ihre Wurzeln oder familiäre Kontakte in diesem Krisengebiet und wollten dieser Situation nicht tatenlos gegenüberstehen.“


  www.obs-eversten.de 
Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108
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