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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Anträge Für Digital-Ausstattung Stellen: Das Ende der Tafelkreide wird in Oldenburgteuer

17.08.2019

Oldenburg Es gibt sie noch – und sie haben auch noch ihre Berechtigung: die Kreide und der Overhead-Projektor. Gleichzeitig drängen W-Lan und interaktives Whiteboard in die Klassenräume. Um diesen Prozess zu unterstützen, kann die Stadt als Schulträger ab sofort und bis Ende 2023 Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes für die einzelnen Schulen beantragen. Für Oldenburg stehen etwa 10,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Je mehr Schüler eine Schule hat, desto mehr Mittel sind ihr vom Land zugedacht (Kopfbetrag), wie ein Blick auf die Fördergeld-Liste des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Nacke zeigt. Allerdings kann der Schulträger den Kopfbetrag (bis auf einen Sockelbetrag von 30 000 Euro pro Schule) unter seinen Schulen eigenverantwortlich aufteilen – ab sofort: Je schneller jetzt der Förderantrag vom Schulträger gestellt werde, desto schneller könne das Geld vor Ort eingesetzt werden, sagte Nacke.

Stadtsprecher Stephan Onnen sagte am Freitag: „10,34 Millionen Euro, das ist super – es ist aber bei weitem noch nicht das, was hier investiert werden soll. Unser IT-Entwicklungskonzept für die Schulen hat bei einem Planungshorizont von fünf Jahren ein Volumen von 23 bis 24 Millionen Euro.“

Die Bedarfe der einzelnen Schulen lägen weitgehend vor, seit 2017 werde an der Bestandsaufnahme gearbeitet, um eine homogene IT-Schullandschaft zu bekommen. Wenn Schulen Fragen hätten, sollten sie sich ans Schulamt wenden. Thema wird das im Schulausschuss sein (3. September, 17 Uhr, PFL).

Die Stadt will mit fünf Pilotschulen starten: BBS Haarentor, IGS Flötenteich, Altes Gymnasium, Oberschule Osternburg und Grundschule Nadorst.

Viele Schulen bereiten sich aber ohnehin längst vor. Ein Beispiel: Am Herbartgymnasium, wo jeder Kollege verpflichtet ist, an vier schulinternen Fortbildungen zum tablet-gestützten Unterricht im Schuljahr teilzunehmen, hieß es am Freitag: „Wir wollen eine überlegte Digitalisierung – dort, wo sie einen echten Mehrwert darstellt. Dafür stellen wir zurzeit ein Medienkonzept auf. In den ersten Teilschritten geht es um tablet-gestützten Unterricht, Content-Management und schnelles W-Lan. Am Außenstandort an der Hauptstraße sind die Strippen schon gezogen, jetzt kommt die Herbartstraße dran“, so die stellv. Leiterin Annika Neesen. Die Neu-Einstellung von Dettmar Kunst als Koordinator Systemadministration vor zwei Jahren beim Schulamt der Stadt habe den Schulen in diesem Bereich sehr geholfen.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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