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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Messe zeigt Schülern, wo Hammer hängt

31.08.2018

Oldenburg Seit vielen Jahren hat der Tag der Ausbildung im Terminkalender der Schulen einen festen Platz. Am Donnerstag organisierte die Handwerkskammer bereits zum achtzehnten Mal auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums (BBZ) diese Messe. „Wieder mal eine gelungene Veranstaltung“, resümierte der stellvertretende Leiter des BBZ, Hajo Kreye. Zwischen 1500 und 2000 Schüler erhielten die seltene Chance selbst anzupacken. „Das ist das Besondere: alles an einem Ort und alles praktisch zum Anfassen“, so Kreye. An insgesamt 35 Ständen gewährten Betriebe, Verbände und Innungen einen Einblick in ihr Handwerk.

Das Wetter hält schonmal. Um 8.30 Uhr rollen dann die ersten Busse auf das Gelände des BBZ in Tweelbäke. Gegen Mittag ist schon fast nichts mehr los. „Besser wäre ein ganzer Tag und unterschiedliche Zeiten für Schulen. So könnte man die Schüler gleichmäßig über den Tag verteilen“, meint Kreye. Er weiß aber auch um die festen Zeiten der Schulen.

Frisieren statt Studieren

Die Resonanz von Schülern und Ausbildern ist durchweg positiv. „Man kann sehr gut in alle Berufe reinschnuppern.“, ist Ina Bümmerstede (13) von der Veranstaltung überzeugt. Ihr Lieblingsberuf – Friseur. Dort heißt es: Puppenköpfe frisieren. Nicht nur da können die Schüler einen genauen Einblick in den Beruf erhalten. An fast jedem Stand arbeiten Auszubildende des BBZ und stehen für Fragen zur Verfügung. „Wie lange dauert ein Arbeitstag, wie sieht der Joballtag aus und natürlich wie viel verdient man?“, beschreibt Straßenbau-Lehrling Patrick Frische das Interesse. Hoch hinaus geht es mit einem Steiger-Kran. Baugeräteführer Jens Böttcher bezeichnet das Interesse als „sehr groß“ – so wie die Schlange vor dem gewaltigen Kran.

„Man muss den Schülern etwas bieten“ – ein Erlebnis, eine unvergessliche Erfahrung oder etwas zum Mitnehmen. In der Metallwerkstatt besteht die Möglichkeit, einen eigenen Armreif zu fertigen. Formen, Schleifen und schließlich – die Namensgravur. „Es ist spaßig und man kann sich ausprobieren“, beschreibt der 18-jährige Rajan Nawan das praxisnahe Angebot. Ernsthafte Perspektiven glaubt der Schüler allerdings noch nicht zu finden. „Es ist ja schließlich nur Orientierung“, sagt er.

Kreativität gefragt

Ein wichtiges Ziel der Messe ist es, die Ausbildung wieder attraktiver zu machen. Auch Gymnasien wurden eingeladen. „Die Ausbildung muss sich keineswegs hinter dem Studium verstecken“, ist sich Kreye sicher. „Das Klischee: Harte Arbeit, niedriger Lohn, ist alt und überholt. Feingefühl und Kreativität sind wichtiger als je zuvor“, urteilt auch Bäckermeister Bernard Theilmann.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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