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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

„aufgetischt“ Bei Der Vhs Oldenburg: Diese Messe bringt Lebensmittel zum Klingen

20.01.2020

Oldenburg Schon vor der Tür an der Karlstraße 25 duftet es nach Köstlichkeiten: Eintopf, Burger und frisch gebackenes Brot werden an Ständen im Außenbereich feilgeboten und machen Lust auf das, was in den Räumen der VHS kommen mag. „Aufgetischt“ heißt die Messe rund ums Essen, die regionale Produkte in den Mittelpunkt rückt.

Und so erstreckt sich auf drei Etagen ein kulinarisches Reich: Von Ochsenfleisch über Senf, Olivenöl und Spirituosen bis hin zu Tomaten, Käse und Kräutern reicht die Auswahl. An zwei Tagen konnten sich die Besucherinnen und Besucher durchs Angebot probieren und selbst aktiv werden. Zum Beispiel im Topanimbur-Workshop oder an der Station der Jugendwerkstatt, wo eigene Kräutermischungen angefertigt werden konnten.

Einige Rezepte der Messe

Tomaten-Apfel Chutney von der Tomatenlady: Zwei Pfund Tomaten (gehäutet und klein geschnitten), eine Zitrone, zwei Orangen, 2:1 Gelierzucker. Tomaten in einen Kochtopf geben, Zitrone- und Orangenschale abreiben. Früchte filetieren und kleinscheiden. Alles zusammen mit Tomate und Gelierzucker mischen. Unter Rühren vier Minuten lang kochen, in Gläser füllen und umgedreht abkühlen lassen.

Möhren-Hummus von Stefanie Kache (VHS): 300 Gramm Möhren, zwei EL Tahin, zwei EL Olivenöl, ein TL Kreuzkümmel, ¼ Knoblauchzehe, 1 Spritzer Zitronensaft, Salz Pfeffer. Möhren waschen, putzen und grob pürieren. Restliche Zutaten zugeben und zu einer groben Paste pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitrone abschmecken und als Brotaufstrich servieren. Hält im Kühlschrank in einem Glas gut verschlossen ein bis zwei Tage.

Gewürzmischung für Tomatensauce von der Jugendwerkstatt der Volkshochschule: 1 EL Fenchelsaat, 40 schwarze Pfefferkörner, 6 getrocknete Tomaten, 1 EL Oregano, 1 El Thymian, 0,5 EL getrockneter Rosmarin, 0,5 TL Chiliflocken, 2 EL Zucker, 1,5 TL edelsüßes Paprikapulver, 2 TL grobes Meersalz. Fenchelsaat und Pfefferkörner in einer Pfanne ohne Fett anrösten, in einem Mörser sehr fein zerkleinern. Getrocknete Tomaten sehr fein würfeln. Alle Zutaten im Anschluss gut vermischen.

800 Besucher wollten sich das Programm am Samstag anschauen, mit 2000 Neugierigen rechnet Antje Schmidt-Kunert (VHS) insgesamt.

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Ein Erlebnispfad richtete sich dabei speziell an Kinder, fragte ihr Wissen auf spielerische Weise ab. Hinter der Idee stecken Isabelle Klaes (23) und Jana Kienbaum (26). Die beiden Studentinnen der Sonderpädagogik haben einen Parcours erdacht, an dem Kinder den Titel „Lebensmittelprofi“ erwerben können. An einigen Stationen wollten Lebensmittel erschmeckt oder erfühlt werden. In einem Karton verbergen sich Kürbis und Zwiebel; mit verbundenen Augen wandern Zitrone, Brot oder Ingwer in den Mund. „Die Kinder erkennen fast alles, auch den Ingwer“, sagt Jana Kienbaum. Und auch das Hören kommt nicht zu kurz:  Das Geräusch eines Nussknackers oder von Möhren auf der Reibe gilt es zu erraten. Eifrig dabei sind Pelle (2) und Schwester Lotti (5). Mit Mutter Nicola Spreen hängen sie Bilder von Pflaumen an einen Baum, oder stecken Kohlrabi in die Erde.

Bei den Kochvorführungen im Erdgeschoss und in der Küche drängten sich die Gäste um Slow-Food, rohen Grünkohl und Möhren-Hummus. Überall wurde gekostet und gefragt. Der Duft von Waffeln mischt sich mit Kräutern, das Brutzeln in der Pfanne mit dem Hacken von Zutaten.

Gefragt war die Tomatenlady Sue Larisch, die alte Sorten präsentierte. Sie beantwortet geduldig alle Fragen. Ob Pferdemist ein guter Dünger sei, will einer wissen (Ja, sei es). Eine weitere Besucherin sucht nach einer Tomate, die „gut auf Brot schmeckt“. Und allen gibt Larisch den Tipp mit: „Tomaten nie, nie, nie im Kühlschrank lagern“. Das verderbe den Geschmack.


     www.nwzonline.de/fotos 

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