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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

So haben Mädchen Spaß an Informatik

30.04.2019

Oldenburg Schöne Beispiele, wie man programmieren und Temperaturen messen kann, ein Interview mit fünf jungen Frauen, die bereits in Arbeit sind oder es bald sein werden – „Smile“ ist ein gelungenes Beispiel, dass Informatik Spaß machen kann. Die Expo, die am Samstag in der Universität stattfand, will jungen Frauen für dieses Thema begeistern und gewinnen. Organisatorin Prof. Dr. Ira Diethelm, Professorin für Didaktik der Informatik der Universität, legt aber Wert darauf, dass Jungen nicht ausgeschlossen sind: „Wir möchten zeigen, wie bunt und umfangreich die Möglichkeiten sind, sich mit der Informatik auseinanderzusetzen – für Mädchen und für Jungen.“

Gemeinsam „hacken“

Da ist Silvia Peters, die spannend von ihrem beruflichen Weg im Unternehmen Cewe, wo sie Programme für Fotobücher entwirft, erzählt. Alicia Schwartz macht anschaulich, was bei ihrem Dualen Studium als Wirtschaftsinformatikerin erwartet wird.

Sarah Blums Eltern verstanden die Welt nicht mehr, als sie nach einer erfolgreichen Ausbildung als Krankenschwester ein Informatikstudium begann und dann auch noch Philosophie studierte.

Die Leute des Vereins Kreativität und Technik sind gestandene Männer, die zeigen, wie man per Programm einen Plotter steuert, der Figuren aus Sperrholz schneidet.

Der Verein stellt einen Treffpunkt für Personen bereit, die sich über Technik austauschen und gemeinsam „hacken“. Es gibt unter anderem einen Konferenzraum zum Arbeiten und für Vorträge, es gibt eine Lounge, eine Holz- und Metallwerkstatt und eine Elektronikwerkstatt.

Ganze Schulklassen aus dem Umkreis, unter anderem aus Delmenhorst und Hohenkirchen, nutzen die Expo „Smile“. Nele Baumgarten und Friederike Wesselowski haben sich dem Projekt „Der Blume geht ein Licht auf“ gewidmet.

Über einen 3D-Drucker haben sie zusammen mit 15 anderen Schülerinnen und Schülern Blüten gedruckt und auf einem Leuchtstab befestigt. Je nach Temperatur leuchten die Blüten in verschiedenen Farben. Die beiden wissen noch nicht so recht, ob sie Informatik studieren wollen. „Für mich käme auch Archäologie in Frage“, sagte Nele, wohl wissend, dass in diesem Bereich die Informatik ebenfalls eine große Rolle spielen kann. Kim Quy Nghuyen hat den Tipp zum Ausstellungsbesuch von ihrer Physiklehrerin bekommen; sie wird mit Sicherheit Informatik studieren und belegt das Fach schon jetzt am Margarete-Rothe-Gymnasium in Hamburg.

Spannend geht es bei Lisa-Marie Schröder her. Sie stellte einen Mikro-Controller vor, den eine zwölfjährige Schülerin programmiert hatte.

Daten im Brillenglas

Der Controller kann den Klappentext von Joanne K. Rowlings Buch „Harry Potter und das verwunschene Kind“ lesen, wenn sie den Buchdeckel über „Silberstreifen“ mit dem Mikro-Computer verbindet. Dazu hört man die Filmmusik aus dem neuesten Streifen. Exotisch ist die Datenbrille, die Vanessa Cobus vorstellt. Die Brille soll in der Intensivmedizin eingesetzt werden und gibt nicht nur Alarmsignale. Über den Monitor (Brillenglas) können die Werte eines Patienten durchgegeben werden, wenn Krankenschwester oder Arzt nicht im Raum sind. In dem Datenbrille-Projekt des Offis-Institutes schreibt Vanessa Cobus ihre Doktorarbeit.

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