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Aktualisiert vor 9 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

„Mit Herzlichkeit überschüttet“

04.05.2019

Oldenburg Georgien, Georgien, hmmm. Ok, Levan Kobiashvili und Alexander Iashvili früher bei Freiburg, Kachaber Zchadadse, heute georgischer Nationaltrainer, bei Eintracht Frankfurt (’93-’96), und Katie Melua, die georgische Britin aus Kutaissi, die seit „Nine Million Bicycles“ Freunde schöner Musik weltweit ins Herz geschlossen haben.

Und sonst? Sechs Schülern der BBS Wechloy fällt dazu seit kurzem eine Menge ein. Die angehenden Tourismuskaufleute, Banker und Schüler der BBS-Fachoberschule Wirtschaft waren eine Woche in Tiflis, der Hauptstadt dieses spannenden und geschichtsträchtigen Landes am Schwarzen Meer, das durch seine Lage auf der Schnittstelle zwischen Asien und Europa viele schwierige Jahre hinter sich hat und sich als unabhängiges junges Land gerade neu findet. Der Tourismus kann da eine wichtige Rolle spielen.

Reiche Kultur

Insofern ist es kein Zufall, dass BBS-Lehrerin Tatjana Labohm, die Georgien besser kennt, Schulleiter Oliver Pundt für die Anbahnung einer Partnerschaft leicht begeistern konnte. „Die Menschen dort sind unglaublich nett und aufgeschlossen, und es gibt eine extrem reiche Kultur. Wir haben uns für die Schüler einen sehr großen Gewinn davon versprochen –und so war es auch“, sagt Tatjana Labohm. „Wir wurden mit Wärme und Herzlichkeit überschüttet.“

Als Europaschule pflegt die BBS Kontakte in zahlreiche Länder, die den Schülern dienlich sein können. Und mit der SBA-Business Academy of Georgia (Tiflis) ist „eine Partnerschule gefunden worden, die viele Überschneidungen mit uns hat“, sagt Labohm, „gerade für unsere Kaufleute für Tourismus und Freizeit, die Tourismuskaufleute Privat- und Geschäftsreisen und unsere Bankkaufleute“. Ermöglicht hat die Reise die Stiftung West-Östliche Begegnungen, die die Reisekosten stark gefördert hat.

Robin Burghausen, angehender Kaufmann für Tourismus und Freizeit beim Landkreis Diepholz, ist mitgefahren. Er sagt: „Ich wäre vorher noch nicht auf die Idee gekommen, mit Freunden in das Land zu fahren, aber mit dieser guten Begleitung durch die Schule habe ich mir gedacht: ,Warum nicht? Das wird bestimmt eine sehr interessante Erfahrung!’ – und genau das ist eingetreten, beruflich und auch aus persönlicher Sicht. Diese totale Gastfreundschaft, da habe ich gedacht, so ist es, wie es überall sein sollte. Einen schöneren Schüleraustausch habe ich noch nicht kennengelernt.“

Auch Valerie Gerdes (23) schwärmt. Die gerade fertige Tourismuskauffrau Privat und Geschäftsreisen, die im Reisebüro Avedi Travel in Rastede arbeitet, sagt: „Ich fahre gerne dahin, wo nicht alle hinfahren. Und ich wusste vorher: Das ist eine mega-coole Chance. Am Ende war es die interessanteste Reise, die ich je gemacht habe.“ Entscheidend waren neben der Kultur vor allem die Menschen: „Diese wahnsinnige Herzlichkeit, sie haben uns mit ihrer Art in ihre Gemeinschaft richtig hineingezogen. Wir haben zusammen getanzt und gefeiert und die georgische Küche genossen.“

Von der früheren Seidenstraßenstadt Tiflis – die Georgier sagen Tbilisi –, in der die Schüler in einer Pension mit herrlichem Blick über die kopfsteingepflasterte Altstadt wohnten mit ihren orthodoxen Kirchen, den Art-Nouveau-Gebäuden und jungen Clubs, ging es drei Stunden mit dem Bus nach Kachetien ins deutsche Dorf Elisabethtal (Assureti) mit seinen Fachwerkhäusern, in andere Städte, Bergdörfer, zu Klöstern und Kirchen und in die herrliche Landschaft. Denn das Land gilt als Wanderparadies und Badeurlaubs-Ziel zugleich, viele Touristen verbinden beides.

Viele Religionen

„An vielen Stellen zu spüren ist hier, dass wir hier an der spannenden Nahtstelle Eurasiens sind und verschiedene Kulturen zueinanderkommen“, sagt Lehrerin Katharina Ubbens, die die Schüler mit Tatjana Labohm begleitet hat. „Diese besondere geografische Lage, ein kaukasisches Land, mitten im Kaukasus und dabei christlich, sehr religiös, Synagogen neben orthodoxen Kirchen und Moscheen: Es war interessant zu sehen, wie friedlich, unkompliziert und selbstverständlich die Religionen damit umgehen.“

Der Austausch soll jetzt an Fahrt aufnehmen. „Das Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Betriebe auf beiden Seiten – darunter Kooperationspartner wie Concord Travel in Tiflis – und der Schulen ist groß“, sagt Tatjana Labohm. Die Betriebe der deutschen Schüler hatten die Fahrt mit unterstützt. Jetzt wollen die Tifliser nach Oldenburg kommen.

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Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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