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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Bauarbeiten An Der Uni Oldenburg: Darum regiert auf dem Campus das Handwerk

19.10.2018

Oldenburg Die Erstsemester mögen sich zum Start ihres Studiums gewundert haben. Ein Partyzelt, mitten auf dem Campus Haarentor, wo sind wir hier denn gelandet? Doch die luxuriöse, beheizbare Zeltvariante mit Foyer und Glasfronten an den Seiten ist mitnichten zum Feiern da. Vielmehr dient die Konstruktion wegen der laufenden Sanierung des Hörsaals B als temporärer Saal-Ersatz, so Meik Möllers, Chef des Gebäudemanagements der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

Dabei gibt es in der Universität Gründe genug zum Feiern. An vielen Stellen stehen Gerüste und künden von reger Bau- und Sanierungstätigkeit. Neben der Parkgarage am Durchgang von der Straße Haarenfeld zum Uhlhornsweg haben die Arbeiten für das neue Gebäude A 15 begonnen, in dem das Sprachenzentrum und der psychologische Beratungsservice untergebracht werden. „1,9 Millionen Euro kostet das Projekt. Das Geld stammt vom Land aus dem Topf der Hochschulinvestitionsmittel“, freut sich Möllers. Bislang ist das Sprachenzentrum, das den Schwerpunkt auf Anglistik und Deutsch als Fremdsprache legt, über mehrere Gebäude verteilt. Nun entstehen auf einer 25 mal 13 Meter großen Fläche, verteilt über zwei Geschosse, Büroräume und ein zentraler Seminarraum. Das schafft andernorts Platz für die mittlerweile 16 000 Studentinnen und Studenten, die an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg eingeschrieben sind. Zurzeit sind Eisenbieger dabei, das Gießen der Grundplatte des Sprachenzentrums vorzubereiten. Das Gebäude wird dann in der sogenannten Modulbauweise errichtet, erklärt Möllers den weiteren Fortgang. Beheimatet ist das Modulbau-Unternehmen in Friesenhagen, westlich von Siegen. Von dort aus werden die Modulteile nach Oldenburg transportiert.

Der Rohbau soll schon vor Weihnachten stehen, kündigt der Gebäudemanager an. Der Innenausbau wird aber noch ein paar Monate in Anspruch nehmen. Möllers hofft, das Gebäude im Mai übergeben zu können.

Die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg investiert mit Unterstützung des Landes kräftig in ihren Campus Haarentor. 8,3 Millionen Euro fließen beziehungsweise flossen in die Sanierung und in den Um- und Neubau von Gebäuden. 5,1 Millionen Euro gibt es vom Land Niedersachsen, 3,2 Millionen Euro hat Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, freigegeben.

Für 800 000 Euro wurden die Sanitärbereiche der großen Sporthalle saniert. Die Fassaden- und Dachsanierung kostete 1,5 Millionen Euro. Für 500 000 Euro wurden im Gebäude A1 (mit der Friedenstaube am Turm) vier neue Seminarräume gebaut, die auf 300 Quadratmetern Fläche 180 Plätze bieten. Gleich daneben wurden im Gebäude A3 drei Lehrräume mit 95 Plätzen auf 210 Quadratmeter Fläche eingerichtet. Hinzu kommt dort ein 150 Quadratmeter großes medizinisches Labor für geriatrische Muskelversuche an Senioren.

Abgeschlossen ist die energetische Fassadensanierung an der alten Turnhalle. 600 000 Euro wurden dort investiert. Auf der Liste stehen zudem die laufende Sanierung des 211 Quadratmeter großen Kammermusiksaals für 500 000 Euro und des Hörsaals B mit 320 Plätzen auf 332 Quadratmetern. Für 55,5 Millionen Euro wurden zudem am Campus Wechloy ein Windlabor und ein Experimentierhörsaal gebaut.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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