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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Vier herausragende Projektideen ausgezeichnet

07.02.2018

Oldenburg Vom Kindermusical übers Lokalradio bis hin zu Computerspielen: Ebenso vielfältige wie starke Projektideen wurden am Dienstag mit dem Förderpreis „Kulturelle Bildung“ ausgezeichnet. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg würdigt und unterstützt mit diesem Förderpreis alle zwei Jahre spannende Kooperationen zwischen den Oldenburger Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die Verleihung fand im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 statt. In diesem Jahr wurde der Förderpreis in drei Kategorien im Gesamtwert von 4000 Euro vergeben. Dabei wurden vier Projekte mit jeweils 1000 Euro unterstützt.

In der Kategorie „schoOL’n’art“ (Zusammenarbeit zwischen Schule und Kultur) hat das Projekt „Ein Fest für König Gugubo – Ein Kindermusical“ das Rennen gemacht. Daran beteiligt sind die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück, die Hermann-Ehlers-Grundschule und das Institut für Musik an der Carl-von-Ossietzky-Universität. Das Kindermusical rund um die Geburtstagsfeier eines Steinzeitkönigs soll im Juni im Rahmen des Kulturfestivals „Farbenfroh“ in Kreyenbrück aufgeführt werden.

Zweiter Preis vergeben

Wegen der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen hat die Jury dieses Mal in der Kategorie „schoOL’n’art“ sogar einen zweiten Preis vergeben. Dieser ging an die Oberschule Ofenerdiek und das Projekt Radio Globale in Zusammenarbeit mit dem Lokalsender Oeins für eine Projektidee, die zur Integration von jungen Migrantinnen und Migranten durch Musik und Sprache beitragen soll.

In der Kategorie „KiTaKu“ (Kooperation Kindertagesstätten und Kultur) hat das Projekt „Eine Welt voller Töne: Die Rückkehr der Zugvögel“ gewonnen. Hierfür haben die Betriebskindertagesstätte Biberburg, das Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, das Landesmuseum Natur und Mensch und die Künstlerin und Sozialpädagogin Uda Kluge zusammengearbeitet. „Lobenswert ist hier der interkulturelle Ansatz und der Besuch außerschulischer Lernorte“, sagte Jury-Sprecher Uwe Fischer.

Den erstmals vergebenen Sonderpreis „KuBi Digital“ erhielten die Offene Tür Bloherfelde, die Grundschule Staakenweg und das Institut für Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität für die Projektidee „Spielen, daddeln, zocken“. Für die Vergabe des Sonderpreises wurde eigens eine Jugendjury einberufen.

In der Förderpreis-Jury für die Sparten „KiTaKu“ und „schoOL’n’art“ saßen neben Jury-Sprecher Uwe Fischer, Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg (Schwerpunkt Kulturelle Bildung, Theaterpädagogik), und Kulturamtsleiterin Christiane Cordes, die Berufsschullehrerin Regina Bernsmann, Fachschule für Sozialpädagogik, BBS III, Oldenburg (Schwerpunkt Kindertagesstätten und Jugendhilfe-Einrichtungen, Ausbildung von Erzieherinnen), und Katharina Neumann, Fachkoordinatorin für Kulturelle Bildung bei den Schulischen Diensten der Stadt Bremerhaven. Der Jugendjury für den Preis „KuBi Digital“ gehörten die Schülerinnen Celine Luginbühl, Rabia Makari, Cosma-Sophie Lausen und Marie-Julie Lewitz von der Oberschule Alexanderstraße an.

Anreiz zum Netzwerken

Der Förderpreis „Kulturelle Bildung“ wurde unter den rund 70 Teilnehmenden des Marktplatzes Kulturelle Bildung im Oktober 2017 vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg ausgelobt. Er soll einen Anreiz geben, damit Schulen, Kindertagesstätten und andere Bildungseinrichtungen mit Kultureinrichtungen und verschiedenen Kunstsparten ins Gespräch kommen, sich vernetzen, gemeinsam Projektideen entwickeln und diese umsetzen.

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