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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Der weite Weg zum Durchbruch

11.11.2017

Oldenburg Die Geschichte der Universität Oldenburg ist spannend, wechselhaft, von Zweifeln und Kritik begleitet, eine in den ersten zwei Jahrzehnten ihres Daseins unverstandene und ungeliebte Hochschule, seinerzeit auf der Suche nach dem richtigen Weg ­– und dann ist diese Uni doch eine richtige Erfolgsgeschichte geworden. Und letztendlich der Stolz einer Region, ein Vorzeige-Objekt für den Nordwesten, das national wie international von sich reden macht.

Aber es war ein weiter Weg. Die Geschichte der Carl-von- Ossietzky Universität aus einem speziellen Blickwinkel gibt es jetzt in einer zweiten Auflage eines Buches zu lesen, die sich lohnt zu lesen. Mehr Lust als Last?“ lautet der Titel diese Buches, in dem es gelang, den Gründungsdirektor und die acht ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten zu bewegen, ihre Spitze an der Hochschule in Aufsätzen zu reflektieren. Alle ehemaligen Universitätsleiter – Rainer Krüger, Hans-Dietrich Raapke, Horst Zillessen, Michael Daxner, Siegfried Grubitzsch, Uwe Schneidewind, Heide Ahrens, Katharina Al-Shamery und Babette Simon. Heute ist Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper Präsident der Uni. Die Idee zu diesem Buch hatte der kürzlich verstorbene Ehrenvorsitzende der Universitätsgesellschaft Oldenburg, Dr. Peter Waskönig. Zusammen mit dem ehemaligen Sprecher der Universität, Gerhard Harms, der die redaktionelle Arbeit übernahm, ist er der Herausgeber.

Die Autoren gewähren den Lesern einen ungeschminkten Blick auf ihre Zeit an der Uni. Dabei ist den Augenzeugen ein Dokument zeitkritischen sowie hochschul- und gesellschaftspolitischen Wandels gelungen. „Der Reformwille in der Universität hat nicht nur manchen Übereifer, sondern auch neues Denken ermöglicht. Damals wurden die Grundsteine für das heutige Profil gelegt. Es waren die Professoren der ersten Generation, die sich Mitte der 70er Jahre Themen wie den erneuerbaren Energien, der Ressourcen- und der Umweltforschung in vielen anderen Bereichen – darunter die Meeresforschung – widmeten. Das aber lag nicht im Mainstream, sondern wurde eher mit Argwohn betrachtet. Heute wissen wir, wie wichtig diese Forschung tatsächlich ist. Übrigens wurde mit Start der Uni auch die Akustikforschung begründet, aus der die heute weltweit anerkannte Hörforschung hervorgegangen ist“, sagt Gerhard Harms.

Und dann kam noch der Medizin-Studiengang.

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