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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Studenteninitiative gibt im Streit um Prof nicht auf

20.04.2018

Oldenburg Der Streit um die Seminare des Philosophieprofessors Ulrich Ruschig von der Carl-von-Ossietzky- Universität geht in die nächste Runde. Jetzt wenden sich die Studenten in einem offenen Brief an den Präsidenten der Carl-von-Ossietzky-Universität, Professor Dr. Dr. Hans Michael Piper, und den Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Herr Jörg Stahlmann. Bei einer Fakultätsratssitzung verkündete Dekan Prof. Dr. Alkemeyer vor Gasthörern, Studentenvertretern und Fakultätsratsmitgliedern, dass Ruschig nicht mehr lehren werde. Das wollen die Studenten nicht so hinnehmen. Den Brief unterzeichneten die Studierendeninitiative, der Fachschaftsrat Philosophie und der AStA der Universität Oldenburg.

In dem Schreiben heißt es unter anderem, dass der Rauswurf Ruschigs gegen die Grundordnung der Universität verstoße. „Einige Hochschullehrer*innen begründeten ihre Entscheidung gegen die Anträge Ruschigs damit, dass und wie Herr apl. Professor Dr. Ruschig in einer hochschulpolitischen Angelegenheit Kritik geäußert habe, was ihm nicht mehr zustehe.“ Laut der Grundordnung aber dürfe niemand durch hochschulpolitisches Engagement benachteiligt werden. Außerdem verstoße diese Entscheidung unter anderem gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Des weiteren gehen die Studenten in dem Brief noch einmal auf die Fakultätsratssitzung ein. Insbesondere richtet sich ihre Kritik hier an Professor Dr. Mark Siebel. Seine „verleumderischen Aussagen“ über Ruschig seien laut §187 Strafgesetzbuch ein Straftatbestand. „Herr Ruschig allerdings, so behauptete Professor Siebel, führe Meinungsverschiedenheiten in einer Art und Weise, die er, Professor Siebel, nur als ,Demagogie’ bezeichnen könne. Diese ,Demagogie’ sei, so Professor Siebel, ,nicht mehr tragbar’.“ Professor Siebel verbreite wissentlich Unwahrheiten, um das Wirken Ruschigs öffentlich herabzusetzen.

Die Studenten bitten Universitätspräsidenten Piper und Vizepräsidenten Stahlmann ihrer Rechtsaufsicht über die Organe der Universität nachzukommen. Es sei zu prüfen, inwieweit Persönlichkeitsrechte verletzt und ein Strafbestand erfüllt worden seien. „Wir gehen davon aus, dass mit diesen Rechtsverstößen die Institutsratssitzung des Instituts für Philosophie nicht ordnungsgemäß verlaufen ist.“

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Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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