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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Corona: Fast den Ausbildungsplatz verloren

22.09.2020

Oldenburg Die Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) zählen zu den größten Jugendtourismusanbietern in Niedersachsen und der Stadt Bremen. Dazu gehören 27 Jugendherbergen im Nordwesten. In diesem Jahr sind 23 der 27 Herbergen geöffnet. Zurzeit befinden sie sich in einer existenzbedrohenden Krise, heißt es. Denn die Corona-Pandemie hat auch hier zugeschlagen.

Kurzfristiger Start

Am Standort Oldenburg zum Beispiel konnten die neuen Auszubildenden ihre Stelle vorerst nicht im August 2020 antreten und das, obwohl die fünf Neuen schon eine Zusage hatten. Doch dies änderte sich, als der Betrieb dann langsam wieder starten konnte. Durch das Tagesgeschäft hat die Jugendherberge in Oldenburg noch gerade so die Kurve bekommen. „Wir sind froh und erleichtert, die Fünf doch noch hier begrüßen zu dürfen“, sagt Markus Acquistapace, Hausleiter der Jugendherberge in Oldenburg, „ich finde es wichtig, in junge Menschen zu investieren“.

Dennoch ist die Buchungssituation sehr dynamisch, alles passiert sehr kurzfristig. So könne man noch nicht sagen, wie es weitergehe. Doch die Jugendherberge schaut vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Hierzu passend gibt es Hospitanzen zwischen den Jugendherbergen. So können die Auszubildenden der Jugendherberge in Oldenburg zum Beispiel für ein paar Wochen zum Standort Neuharlingersiel wechseln, um dort eine Zeit lang zu unterstützen und die Unterschiede der Standorte wahrzunehmen. Dies ist gerade jetzt eine perfekte Möglichkeit, alle Auszubildenden genügend zu fördern. Markus Acquistapace ergänzt: „Unsere Mitarbeiter sind die Säulen des Unternehmens und ohne Säulen bricht alles zusammen.“ Deshalb ist er auch glücklich über den Start der neuen Auszubildenden und freut sich auf die kommenden Jahre.

Gemeinschaft erleben

Das Besondere an einer Ausbildung in der Jugendherberge ist, dass ein direkter Kontakt zu den Inklusionskräften besteht und somit auch ein völlig anderer Umgang mit Menschen erlernt wird. Und genau das wünschen sich die Auszubildenden aus der Jugendherberge. So sagt Valentina Lvov, Auszubildende zur Hotelfachfrau: „Ich wusste zuerst gar nicht, dass die Jugendherberge in Oldenburg auch ausbildet. Erst durch das Jobcenter habe ich dies herausgefunden und war direkt begeistert.“

Die Jugendherberge Oldenburg ist ein Inklusionsbetrieb, in dem auch Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Ausbildung absolvieren können, entsprechend des Leitmotivs „Gemeinschaft erleben“.

Ausbildungsangebote

Die insgesamt 7 Auszubildenden der Jugendherberge erlernen die Berufe: Köchin/ Koch, Fachkraft im Gastgewerbe und Hotelfachmann /-frau.

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