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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Digital: Entscheidung über IT-Grundlage für alle Schulen

29.08.2019

Oldenburg Eine größere Weichenstellung ist für den Schulausschuss an diesem Dienstag (17 Uhr, PFL) geplant. Dort soll die IT-Grundlage für die Zukunft gelegt werden – für alle Schulen der Stadt. Für die Verwaltung ist es der konsequente nächste Schritt auf der Basis des städtischen Schul-IT-Entwicklungskonzepts 2019 bis 2023, das 2018 auch politisch auf den Weg gebracht wurde.

In der Beschlussvorlage für Dienstag heißt es: „Alle Schulstandorte werden in Bezug auf kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten vorbereitet und die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut – weiterführende und berufsbildende Schulen bis zum Jahresende 2021, Grundschulen bis zum Jahresende 2022.“

Zur Priorität der Investition in die Struktur sagte Schulamtsleiter Matthias Welp: „Im Bereich Glasfaser passiert schon eine Menge. Was wir brauchen, ist Bandbreite, Bandbreite, Bandbreite. Aber das zentrale Rechenzentrum dafür fehlt noch. Es ist doch so: Bevor wir das obere Stockwerk ausbauen, brauchen wir erstmal die Treppe, um überhaupt dahin zu kommen.“

Die laufende Betreuung der IT-Infrastruktur soll durch eine zentrale Stelle (angesiedelt bei der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg/KDO) gewährleistet werden, an die 37 Schulen angeschlossen werden, darunter alle weiterführenden (bis auf die Oberschule Ofenerdiek). Der Personalbedarf soll zwischen 16 und 19 neuen Stellen liegen. Alle weiteren 13 Schulen, die räumlich zu weit weg liegen, soll ein Drittanbieter abdecken.

Zunächst soll „eine lernförderliche IT-Infrastruktur“ an fünf Pilotschulen (BBS Haarentor, Altes Gymnasium, IGS Flötenteich, Oberschule Osternburg und Grundschule Nadorst) aufgebaut und betreut werden, die den Bildungsanspruch der Kultusministerkonferenz und des Landes berücksichtigt. Dabei sollte an den anderen Schulen die parallele Anschaffung z.B. von zwei Klassensätzen Tablets oder die Anbindung ans Rechenzentrum eher kein Problem sein, sagte Welp.

Nötig ist eine Organisationsstruktur für den IT-Support an den Schulen (bei noch ausstehender Kostenklärung mit dem Land) sowie der Aufbau und die Einbindung eines Rechenzentrums für eine zentrale Verwaltung.

Moderne und vor allem mobile Lernarrangements sollen geschaffen werden, die „zeit- und ortsungebundene Lern- und Lehrprozesse ermöglichen“, sagte Welp.

Im Teilprojekt „Ausbau der IT-Infrastruktur“ sind diese Arbeitspakete geplant:  Breitbandanbindung der städtischen Schulen an das Stadtnetz (LWL) oder durch Dritte  WLAN-Homogenisierung und Standardisierung der WLAN-Infrastruktur an allen Schulen  LAN-Homogenisierung und Standardisierung der Netzwerkinfrastruktur.

In der Pilotphase werden an den ausgewählten fünf Schulen Fragen der technischen Umsetzung und Machbarkeit beantwortet, die Anwendung im Schulbereich geprüft und die organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Ausdehnung auf alle Standorten berechnet.

Vor dem Hintergrund, dass 2018 noch erhebliche Unsicherheiten zur Finanzierung durch den Digitalpakt bestanden, wurde die Umsetzung zunächst nur für die BBS Haarentor beschlossen. Ein Jahr später sollen die anderen Pilotschulen folgen, dann alle anderen Schulen – zuerst die weiterführenden, dann die Grundschulen.

Für die Umsetzung des Konzepts bis Ende 2024 werden 24,8 Millionen Euro benötigt.

Aus dem Digitalpakt erhält die Stadt 10,34 Millionen Euro. Zusätzlich erhält sei vom Land jährlich 326 000 Euro für die Datenverarbeitungs-Administration (DV) an Schulen. Diese Kosten werden vermutlich aber stark steigen. Für die Umsetzung des IT-Vorhabens besteht nun ein Finanzierungsbedarf von 16,9 Millionen Euro (12,7 Millionen Euro investiv und 4,2 Millionen konsumtiv).

Dem gegenüber stehen Erlöse vom Land in Höhe von 11,75 Millionen Euro. Aktuell besteht also eine Deckungslücke in Höhe von 5,15 Millionen Euro, die über den städtischen Haushalt abgebildet werden müsste. Vor diesem Hintergrund steht die Beschlussfassung unter einem Haushaltsvorbehalt.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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