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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Zweitbeste Geschichtsarbeit Deutschlands

23.11.2017

Oldenburg Dass diese Arbeit sehr gelungen war, hatte sich angedeutet. Mit ihrem Forschungsthema „,Lever dood as Slaav’. Der Kreuzzug gegen die Stedinger Bauern und seine Ideologisierung im ,Dritten Reich’“ waren Florentin Seifert und Jasper Siegert im August bereits Landessieger geworden. Nun holten die beiden AGO-Schüler in dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten deutschlandweit den zweiten Platz. Das berichtete die veranstaltende Körber-Stiftung am Mittwoch.

Gegenüber der NWZ sagte Florentin Seifert, der wie Siegert die elfte Klasse besucht, am Mittwoch: „Das war eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben. Das Interesse speziell an diesem Thema haben wir auch Pfarrer Hennings zu verdanken. Wir haben es dann einfach gemacht und nicht zuletzt unserem Tutor und Eltern zu verdanken, dass wir auch am Ball geblieben sind. Über die Auszeichnung haben wir uns wahnsinnig gefreut.“

Bereits der Landessieg – den mit ihrem Thema zum Verhältnis von evangelischen und katholischen Schülern an der Cäci in der Nachkriegszeit auch Maike Bergfeld und Zoe Erbis (Cäcilienschule, Klasse 8) geholt hatten – war für den betreuenden AGO-Latein- und Geschichtslehrer Dr. Matthias Hengelbrock auch eine erfreuliche Bestätigung des didaktischen Anliegens: Kompetenzorientierung könne nur gelingen, „wenn sie erkennbar an bestimmte Inhalte geknüpft ist“, so der Fachberater für Geschichte bei der Landesschulbehörde in Anspielung auf den konkreten historischen und örtlichen Bezug der Arbeiten.

Siegert und Seifert hatten sich in ihrer Arbeit mit dem Feldzug des Erzbistums Bremen gegen die Stedinger Bauern in den Jahren 1233/1234 beschäftigt. Am Beispiel des Kreuzzuges ergründeten sie, welche Rolle die christliche Religion bei der Legitimation politischer Interessen im Mittelalter spielte. Und sie zeigten, wie das historische Ereignis in der NS-Zeit ideologisch vereinnahmt worden war.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb zu wechselnden Themen in einem zweijährigen Turnus. Regelmäßig beteiligen sich daran mehr als 5000 Kinder und Jugendliche mit über 1600 Beiträgen.


Infos:   www.koerber-stiftung.de 
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Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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