• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Förderung: Trommelwirbel für die Hörforscher

30.09.2017

Oldenburg Die Universität Oldenburg hat im Rahmen der Exzellenzstrategie, dem Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die erste Hürde genommen: Der Exzellenzcluster-Antrag „Hearing4all: Research for personalized treatment of hearing deficits/Hören für alle: Forschung zur individuellen Behandlung von Hörstörungen“ ist positiv bewertet worden.

Die Oldenburger haben basierend auf den Ergebnissen des bisherigen Exzellenzclusters den Antrag gemeinsam mit Hörforschern aus Hannover entwickelt. Bis Februar 2018 muss nun der Vollantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorliegen, über den im September 2018 eine internationale Kommission abschließend entscheidet. Insgesamt erreichten in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ 88 von 195 eingereichten Voranträgen die zweite Phase der Antragstellung.

Uni-Stärkung

Mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder ihre insbesondere mit der Exzellenzinitiative (Laufzeit 2005 bis 2017) begonnenen Projekte zur Stärkung der Universitäten fortführen und weiterentwickeln.

Konkret sollen wissenschaftliche Spitzenleistungen, Profilbildungen und Kooperationen im Wissenschaftssystem gefördert werden, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken.

„Das positive Votum ist ein großer Erfolg für unsere Universität. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat würdigen damit die herausragende Arbeit unserer Oldenburger Hörforscherinnen und -forscher. Jetzt wird es darum gehen, dass wir – gemeinsam mit unseren starken Partnern – unsere wissenschaftlichen Kompetenzen für unser ehrgeiziges Ziel nutzen und intensiv an dem Vollantrag arbeiten“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Im aktuell laufenden Exzellenzcluster haben wir wichtige Bausteine für bessere Diagnostik, Hörsysteme und assistive Technologien entwickelt“, sagt der Sprecher des Clusters, der Oldenburger Physiker und Mediziner Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier. „Darauf aufbauend wollen wir speziell auf die Bedürfnisse von Betroffenen zugeschnittene Lösungen für alle Formen der Schwerhörigkeit entwickeln. So kommen wir von einem empirischen, subjektiven Ansatz zu einer modernen, datengetrieben Wissenschaft und Präzisionsmedizin mit einem hohen Standard“. Klinischer Sprecher des geplanten Clusters ist Prof. Dr. Thomas Lenarz, Klinikdirektor Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover.

Künftig wollen die Hörforscher ihre Arbeiten in vier Forschungssträngen bündeln, die einerseits die Entwicklungskette von der Grundlagenforschung zur Hörtechnologie und andererseits den Schweregrad der Schwerhörigkeit abbilden: Der erste Strang zielt darauf ab, mit modernen neurowissenschaftlichen Methoden das komplexe Wechselspiel zwischen Hören, Wahrnehmen und Verarbeiten im Gehirn über die Lebenszeit eines Menschen noch besser zu verstehen. Der zweite umfasst IT-basierte Forschung mit dem Ziel, eine virtuelle vielsprachige Hörklinik aufzubauen. Im dritten Strang wollen die Forscher individuell gezielte Diagnose- und Behandlungsverfahren für Patienten mit mittleren bis starken Einschränkungen und kompletter Gehörlosigkeit entwickeln. Basierend auf den wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen soll im vierten Strang eine grundlegend neue Systemtechnologie für die Hörgeräte der Zukunft entstehen.

An dem aktuell geplanten Vorhaben sind 25 Neurowissenschaftler, Mediziner, Psychologen, Linguisten, Physiker und Ingenieure der Universitäten Oldenburg und Hannover sowie der Medizinischen Hochschule Hannover beteiligt. „Hearing4all“ gehört zu den weltweit führenden Zentren in Medizintechnik, Hörforschung, Audiologie, medizinischer Diagnostik und Therapie. Etwa 80 Prozent aller Hörgeräte weltweit enthalten Know-How aus Oldenburg.


     www.hearing4all.eu 

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.