• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Über 300 000 Euro für Beratungsstelle

05.01.2018

Oldenburg „Menschen mit Behinderungen haben es in vielen Lebensbereichen schwerer – das darf nicht so bleiben“, sagt SPD-Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde. Ein erster Schritt um daran etwas zu ändern, ist die neue Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, die der Verein „Selbstbestimmt Leben – Gemeinschaft Oldenburg“ (Segold) mithilfe von Fördergeldern im kommenden Jahr in Oldenburg einrichten wird.

Dazu werden Fördergelder in Höhe von 311 000 Euro fließen, teilte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundessozialministerium, Gabriele Lösekrug-Möller, Rohde mit.

Segold setzt es sich mit der Beratungsstelle zum Ziel, für die gleichberechtigte selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu kämpfen. Auch die Beratung von Angehörigen, gesetzlichen Betreuern und Betreuerinnen sowie anderen Bezugspersonen gehört zu den Aufgaben. Nicht nur in persönlichen, sondern auch wirtschaftlichen Fragen wird eine Hilfeleistung angeboten. Das können persönliche Konflikte, Fragen zur Arbeitswelt oder Behördengänge sein, bei denen man Unterstützung erfährt. Hilfe bei der Beantragung des Schwerbehindertenausweises gehört beispielsweise auch dazu.

Bisher war die Beratung in der Heimatstadt des Vereins nur telefonisch oder über die Organisationseinheiten des Gesundheitsamtes, des Amtsärztlichen Dienstes oder der Organisation für Kinder- und Jugendgesundheit möglich. Die eingerichteten Hilfsorganisationen spezialisierten sich in der Vergangenheit jedoch nicht nur auf Personen mit Handicap. Bei der neu initiierten Organisation ist das anders.

Ziel ist dabei vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe, damit das selbstbestimmte Leben sichergestellt werden kann. Das Vorhaben der Oldenburger Organisation läuft seit Beginn dieses Jahres bis zum Ende des Jahres 2020. Finanziert wurde das Projekt zum Thema „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ durch Fördergelder des Parlaments, das erst kürzlich das Bundesteilhabegesetz auf den Weg brachte. Laut Rohde sei der Beschluss ein klares Signal für gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben aller Oldenburger.

„Ich begrüße es, dass wir diese Verpflichtung auch finanziell untermauern und Segold die Möglichkeit geben, Menschen mit Behinderungen bei den ganz alltäglichen Fragen zu unterstützen“, so Rohde.

Die Adresse der neuen Beratungsstelle von Segold im kommenden Jahr steht noch nicht fest. Bis dahin springen die Telefonhotline der Oldenburger Stadtverwaltung (Tel. 235-4444) und die Organisationen des Gesundheitsamtes, des Amtsärztlichen Dienstes oder der Organisation für Kinder- und Jugendgesundheit ein.


Mehr Informationen unter   www.segold.de 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.