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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Forschung: Mit Bojen auf der Suche nach Ruß und Öl im Wasser

04.08.2020

Oldenburg Ein Messnetz entwickeln, um Emissionen von Schiffen überwachen zu können, ist Ziel eines neuen EU-Verbundprojekts. Mitentscheidend ist dafür die Arbeit eines Oldenburger Forschers. Prof. Dr. Oliver Wurl vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg leitet ein deutsch-französisches Team aus Ozeanographen, Atmosphärenchemikern und Ingenieuren.

Die Forscher wollen in den kommenden drei Jahren unter anderem Verfahren entwickeln, die Schadstoffe wie Ruß, Öl, Schwefeldioxid oder auch Plastikmüll an der Meeresoberfläche sowie in der Luft automatisch und kontinuierlich erfassen. Drohnen und Geräte, die von Forschungsschiffen aus eingesetzt werden, sollen dabei ein Netz aus Messbojen ergänzen. Damit kann beispielsweise das genaue Ausmaß einer Verschmutzung, etwa infolge von Schiffskollisionen, beobachtet werden.

Ziel ist, das Sensoren- und Messgerätenetz zur Marktreife zu bringen. Die Forscher wollen damit auch dem Bedarf nach neuen Systemen für die Umweltüberwachung, beispielsweise in Häfen, nachkommen, der sich aus strengeren internationalen Emissionsvorschriften ergibt.

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Die Arbeit der Oldenburger Forscher konzentriert sich auf das Design von Geräten, mit denen sich Informationen direkt an der Meeresoberfläche gewinnen lassen. „Denn hier reichern sich Schadstoffe wie Ölrückstände oder Ruß besonders leicht an“, erläutert Wurl. „Um beurteilen zu können, wie sehr Emissionen aus dem Schiffsverkehr die Meeresumwelt belasten und wie sich die Schadstoffe verteilen, ist es daher wichtig, umfangreiche und verlässliche Daten von der Oberfläche zu erhalten.“

Die Wissenschaftler wollen daher kommerziell verfügbare Messbojen mit Einheiten ausstatten, die automatisch Wasser von der Meeresoberfläche sammeln und darin Schadstoffe messen. Die Bojen sind untereinander vernetzt und übermitteln die Daten an eine Zentrale an Land. „So können wir ständige Verunreinigungen beobachten sowie, im Falle eines Unfalls, schnell entsprechende Informationen über die akute Lage erhalten.“

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