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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Nach dem Abschluss zum Dienst in die Skaterhalle

07.05.2019

Oldenburg Immer näher rücken die Schulabschlussprüfungen. Doch was kommt danach? Ausbildung, Studium? Plötzlich acht Stunden arbeiten? Und welches Berufsfeld überhaupt? Wie vielen seiner Altersgenossen fehlte auch Luca Schubert aus Metjendorf die entscheidende Idee für die Zukunft. Sein nächster Schritt hatte daher drei Buchstaben: BFD.

Sie stehen für Bundesfreiwilligendienst, der neben dem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahre (FSJ und FÖJ) vornehmlich jungen Leuten (aber nicht nur) die Möglichkeit gibt, sich zu engagieren und womöglich auch zu orientieren. Der 18-Jährige Luca wählte dafür ein Umfeld, das ihm ohnehin bekannt war: die Oldenburger Skatehalle.

„Ich gebe BMX-Training, unterstütze den Hausmeister und helfe beim Organisieren und Durchführen von Veranstaltungen“, beschreibt er sein Aufgabenspektrum. Dabei ist es allerdings wichtig, dass er sozusagen als Bonus-Kraft gerechnet wird. Denn Freiwilligendienstler dürfen nach den Vorgaben keinen regulären Mitarbeiter ersetzen.

Statt dessen sollen sie Lücken stopfen und Zusatzangebote möglich machen: zum Beispiel in Krankenhäusern, Heimen, Bildungseinrichtungen, in der Denkmalpflege oder eben bei Sportvereinen wie Backyard, der die Skatehalle betreibt.

So eine zusätzliche Kraft bringt natürlich Entlastung, meint Sven Hansen von Backyard, zum Beispiel bei den betreuungsintensiven Kursen, in denen die Teilnehmer dann mehr Ansprechpartner haben. „Auf der anderen Seite lernt Luca bei uns beruflichen Alltag und selbstständiges Arbeiten kennen“, sagt er. Das erste Jahr mit „Bufdi“, wie die Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes auch genannt werden, sieht er als Erfolg. Ein Nachfolger wird jedenfalls gesucht.

Und auch Luca geht nach eigener Aussage gestärkt aus dem Freiwilligenjahr hervor. Mittlerweile bewirbt sich der 18-Jährige auf Ausbildungsplätze im Bereich Büromanagement. Acht-Stunden-Tage machen ihm dabei keine Sorgen mehr.

Lesen Sie auch: Multimedia-Reportage: FSJ beim DRK Oldenburg

Infos zu Freiwilligendiensten

Ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) kann ein Mal absolviert werden zwischen der Vollendung der Schulpflicht bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Die Dauer beträgt sechs bis 18 Monate, in Ausnahmefällen zwei Jahre. Das Taschengeld beträgt bis zu 336 Euro, der Anspruch auf Kindergeld bleibt bestehen. Einsatzbereiche sind Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrtspflege, Gesundheitspflege, Kultur und Denkmalpflege, Sport, Natur- und Umweltschutz – auch im Ausland. Träger sind anerkannte Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege auf Landesebene.

Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) kann mehrfach absolviert werden (Wiederholung nach jeweils fünf Jahren möglich) ab Vollendung der Schulpflicht und ohne Altersgrenze nach oben. Die Dauer beträgt sechs bis 18 Monate, in Ausnahmefällen zwei Jahre. Es gibt bis zu 336 Euro Taschengeld, der Anspruch auf Kindergeld bleibt bestehen. Einsatzbereiche sind Kinder- und Jugendhilfe, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe, Kultur und Denkmalpflege, Sport, Integration, Zivil- und Katastrophenschutz, Natur und - Umweltschutz – allerdings nur in Deutschland. Träger ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, zwischengeschaltet sind eventuell weitere Zentralstellen.

  Liste von Trägern in Niedersachsen unter   www.bit.ly/fsjliste

   Liste von Einsatzstellen unter www.bundesfreiwilligendienst.de

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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