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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Arbeitskreis Mädchenarbeit besteht seit 30 Jahren

10.10.2019

Oldenburg Der Arbeitskreis Mädchenarbeit feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einer Party am internationalen Mädchentag im Cadillac. Dort stehen an diesem Freitag von 15 Uhr bis 21 Uhr die Türen für Mädchen und junge Frauen offen. Ab 15.30 Uhr und 16.30 Uhr gibt es Workshops zu Selbstverteidigung und HipHop. Alle können sich an verschiedenen Trommeln ausprobieren und als großes Kreativ-Angebot werden vorhandene Motto-T-Shirts gestaltet. Später gibt es ein internationales Buffet zum Essen und ab 18 Uhr Disco und Karaoke in der Halle mit D _ Jinx, teilt der Verein Mädchenhaus mit.

Seit 30 Jahren sieht der Arbeitskreis Mädchenarbeit es als seine Aufgabe, auf Belange und Bedarfe von Mädchen in der Stadt Oldenburg hinzuweisen und eigene Räume für sie zu schaffen. „Denn davon gibt es noch immer zu wenige“, betonen die Fachfrauen.

„Der Arbeitskreis plant Veranstaltungen, diskutiert gesellschaftliche Veränderungen, hinterfragt, begleitet und dreht unermüdlich im Hamsterrad rund um Schönheitsnormen und Rollenvorstellungen“ fasst Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt zusammen „Gesellschaftliche Veränderungen brauchen eine Beharrlichkeit, die diese Frauen mitbringen.“

Aber auch aktuelle Themen beschäftigen die Pädagoginnen: „Insbesondere die Digitalisierung und damit einhergehend die Auswirkungen und der Umgang mit sozialen Medien spielen derzeit eine große Rolle“ erläutert Barbara Haff vom Mädchentreff, in welchem es seit letztem Jahr den Mädchenclub gibt, der sich damit befasst. „Eine ebenso neue Herausforderung ist die Arbeit mit geflüchteten Mädchen und deren Erfahrung mit Rassismus und Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts, sowie die Öffnung für den Gedanken der Vielfalt der Geschlechter“, bringt Ina Ruschinski von der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde ein.

Als der Arbeitskreis Mädchenarbeit vor 30 Jahren auf Initiative der damalige Frauenbeauftragte der Stadt, Annette Fischer, ins Leben gerufen wurde, verstand man Mädchenarbeit als „kleine Schwester“ zur politischen und emanzipatorischen Frauenarbeit. Mädchen waren in den Einrichtungen der Offene Kinder- und Jugendarbeit unterrepräsentiert. Die Häuser standen ihnen offen, doch das Angebot und die Atmosphäre entsprachen nur wenig den Lebenswelten und Bedürfnissen von Mädchen. Mädchen sollten explizit berücksichtigt, sichtbar gemacht und als eigene Persönlichkeiten mit ihren Stärken wahrgenommen und gefördert werden.

Bereits Ende der 80. Jahre machten sich deshalb Pädagoginnen aus Oldenburger Einrichtungen auf den Weg, diesem Umstand zu begegnen und geschlechtsspezifische Angebote zu entwickeln. Sie vernetzten sich und treffen sich seitdem regelmäßig, tauschen sich aus, besuchen Fortbildungen und planen Angebote für das gemeinsame Ziel. Bis heute obliegt die Leitung und Organisation dem Gleichstellungsbüro.

Zur Zeit arbeiten diese Einrichtungen im Arbeitskreis zusammen: Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg, Freizeitstätten Bürgerfelde, Kreyenbrück, Osternburg, Ofenerdiek, Abenteuer- und Bauspielplatz, Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Mädchentreff, Offene Tür Bloherfelde, Villa Wieselweg, Freizeit- und Begegnungsstätte Frisbee, KiekIn.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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