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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Achtjähriger bedroht Mitschüler mit Messer

02.11.2017

Oldenburg Aufregung herrschte in der vergangenen Woche auf dem Schulhof an der Paul-Maar-Schule in Osternburg. Unvermittelt hatte ein achtjähriger Drittklässler in der ersten großen Pause einen siebenjährigen Zweitklässler „am Kragen gepackt, an eine Wand gedrängt und ihm sein Taschenmesser an die Schulter gehalten“, berichtet die Mutter des Opfers.

Die umstehenden Schüler sollen geschrien haben, dann habe die Pausenaufsicht das Messer an sich genommen, der Achtjährige, der den vorgetäuschten Angriff kurz zuvor auf der Toilette bereits einem Freund des Siebenjährigen angekündigt haben soll, wurde umgehend für vier Tage suspendiert, hieß es. Er selbst sagte, er habe den Zweitklässler nur erschrecken wollen.

Die Schulleitung bestätigte am Mittwoch zwar, dass es den Messer-Vorfall gegeben habe, sie wollte sich aber nicht weiter dazu äußern und verwies an die Pressestelle der Landesschulbehörde. Dort wollte man „aus Datenschutzgründen“ keine weiteren Auskünfte geben.

Die beiden Jungen, die auch noch Nachbarn sind, sollen sich nach Auskunft der Mutter des Siebenjährigen immer gut verstanden haben, es habe auch in diesem Fall keinen erkennbaren Anlass für das Verhalten gegeben.

Sie habe der Messer-Vorfall erschreckt und schockiert. Worüber sie sich in diesem Zusammenhang aber besonders geärgert habe, sei die Nicht-Reaktion der Schulleitung gewesen. Erst am Abend um 18.30 Uhr habe sie von der Klassenlehrerin, die sehr nett sei, einen Bericht über den Vorgang erhalten. Ihr Sohn, den sie als schüchtern beschreibt, hätte selbst nichts davon berichtet.

Die Mutter sagte am Mittwoch: „Ich bin richtig sauer, dass die Schulleitung nicht mit mir in Kontakt getreten ist und vielleicht ein paar nette Worte gesagt hat. Damit hätte sie auch ihr eigenes Interesse an dem Fall signalisieren können. „Das hätte ich mir von der Schulleitung gewünscht, insofern fühle ich mich als Mutter nicht ernst genommen.“

Vorfälle dieser Art seien ihr an der Schule allerdings auch nicht bekannt. Hauen und Beleidigen käme immer mal vor, aber selbst wenn es nur darum ginge, sich wichtig zu tun, hätten Messer an Schulen einfach nichts verloren. Ihr Sohn sei seitdem verängstigt und müsse wieder bis zum Klassenzimmer begleitet werden.

Mit der Mutter des Achtjährigen habe sie selbst Kontakt aufgenommen, sie habe sich für das Verhalten ihres Sohnes natürlich entschuldigt. Für diesen Mittwochnachmittag wurde zur weiteren Beratung eine Klassenkonferenz anberaumt, zu der die Mutter des Siebenjährigen allerdings nicht eingeladen war. Das Ergebnis steht noch aus.

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Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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