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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Das erste eigene Buch in den Händen halten

28.06.2018

Oldenburg Diese Aktion ist bei der Oldenburger Tafel zu guter Tradition geworden: Auch zum Start in die Sommerferien 2018 hat der Verein wieder viele Kinderaugen zum Strahlen gebracht.

Bei der Ausgabe in dieser Woche verteilten die vielen ehrenamtlichen Helfer an der Kaiserstraße nicht nur Essen, sondern auch verschiedene Kinder- und Jugendbücher. Das Motto bei der Aktion: Auch Kindern aus finanzschwachen Familien eigene Bücher ermöglichen, die sie als ihr Eigentum empfingen, immer wieder hervorkramen, mit sich herumtragen, anschauen und lesen können.

Die Oldenburger Tafel ist seit mehreren Jahren an der Aktion beteiligt. „Wir waren damals eine der ersten Ausgabestellen“, erinnert sich Jamie Gifford-Modick, Vorstandsmitglied bei der Oldenburger Tafel und Initiatorin. Sie hatte den Aufruf der Selbstlosstiftung damals in einem Börsenblatt entdeckt – und gleich zugeschlagen.

„Die Bücher werden von Verlagen gestiftet und dann von sozialen Einrichtungen verteilt“, erklärt Gifford-Modick. Die Bandbreite der Werke – die häufig Ladenhüter sind – reicht dabei von Sachbüchern mit den Themen Fußball und Flugzeuge über Thriller, Romane bis hin zu Malbüchern – für jedes Alter ist somit etwas dabei.

In den ersten Jahren waren es noch 600 Bücher die bestellt wurden, mit der Zeit hat sich die Zahl immer weiter erhöht. Alleine in diesem Jahr stehen den Oldenburgern 1200 Bücher zur Verfügung. Diese werden in den kommenden Wochen fleißig verteilt. „Für manche Kinder ist es das erste eigene Buch, das vorher wirklich von noch niemandem anderen gebraucht wurde“, so Gifford-Modick. Auch Großeltern würden sich sehr über den Lesestoff freuen. „Sie können die Bücher dann an ihre Enkelkinder verteilen.“

„Wir wollen etwas Gutes für die Bildung machen“, sagt Jamie Gifford-Modick über die Aktion. Beim Verteilen kann auch sie hautnah mitbekommen – wie gut die Aktion bei den Kindern und Jugendlichen ankommt. Und auch wenn nicht alle Bücher verteilt werden, hat Gifford-Modick bereits eine Verwendung: „Dann werden wir sie an Kindergärten und Grundschulen weitergeben. Denn auch dort gibt es bedürftige Kinder.“

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Oldenburger Schulen
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Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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