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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Hier streiten Schüler – und das ist auch gut so

08.02.2019

Oldenburg Fakten, Fakten, Fakten: Es ist nie verkehrt zu wissen, wovon man redet. Idealerweise weiß man aber auch die eigenen Argumente nachvollziehbar und überzeugend zu formulieren. Das Projekt „Jugend debattiert“ trainiert Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse im guten Debattieren. Die Besten können an einem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, wo sie ihr Können live unter Beweis stellen müssen.

Aufwändige Organisation

Das Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) richtete am Mittwoch den Regionalwettbewerb aus. In den beiden Altersgruppe Klasse 8-10 sowie Jahrgang 11-13 traten jeweils 16 Schüler aus sieben teilnehmenden Schulen an, um gegeneinander zu debattierten. Die Teilnehmer am Mittwoch kamen von der Liebfrauenschule (LFS), der Helene-Lange-Schule (HLS), dem GEO, der IGS Delmenhorst, dem Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst, der KGS Rastede sowie dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

„Die Organisation ist schon eine Last für die Schule“, berichtete Torsten Steinberg. der beim GEO für die Organisation des Wettbewerbs zuständig war. „Es werden viele Räume gebraucht, es fällt Unterricht aus – da freuen die teilnehmenden Schulen sich, wenn es jemand Neues macht.“ Das GEO ist seit einem Jahr Mitglied im schulischen Regionalverband Oldenburg-Delmenhorst und zum ersten Mal Ausrichter von „Jugend debattiert“.

Dem Projekt misst Steinberg große Bedeutung zu; „Seit 15 Jahren gibt es das in Niedersachsen. Das ist der wichtigste Wettbewerb im Bereich der sprachlich-politischen Bildung überhaupt.“ 84 Schulen und 14937 Schüler nehmen in Niedersachsen an dem Wettbewerb teil, bundesweit sind es insgesamt 1309 Schulen und mehr als 220 000 Schülerinnen und Schüler.

Die Streitfragen der Altersgruppen – etwa, ob man den regionalen Busverkehr auf E-Betrieb umstellen solle oder ob Bürger per Losverfahren zur Arbeit in Gemeinderäten verpflichtet werden sollten – wurden den Teilnehmern zehn Tage vorher bekannt gegeben. „Die Schüler bereiten sich dann selber frei darauf vor“, so Steinberg. Einige würden die Sache mehr, andere weniger ernst nehmen, aber insgesamt wäre das Niveau der Teilnehmer „sehr hoch“.

Seminar für die Sieger

Eine Jury bewertete vor Ort nicht nur die persönlichen Stärken und Schwächen der Teilnehmer, sondern achtete auch auf die Einhaltung der zeitlichen Vorgaben. Die beiden Besten jeder Altersgruppe dürfen anschließen nicht nur beim Landesfinale antreten, sondern erhalten vorher auch eine professionelle Schulung in einem Seminar in Bad Nenndorf. „Wenn die zurückkommen, will man auch als Lehrer nicht mehr mit denen diskutieren, weil die so gut sind“, sagte Steinberg mit einem Zwinkern.

In der Altersgruppe 8-10 konnten sich am Ende Heinke (LFS) und Patrick Blum (Max-Planck-Gymnasium) als Beste behaupten. Im Jahrgang 11-13 waren Paul Wiegel (LFS) und Emma Borghardt (HLS) laut der Jury die überzeugendsten Debattanten. Für sie geht nach dem Seminar der Wettbewerb auf Landesebene in Hannover weiter.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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