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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Jugend- und Familienhilfe In Oldenburg: Wenn es für Familien alleine zu schwer wird

26.02.2020

Oldenburg Kinder müssen in kürzester Zeit aus ihrer Familie genommen und in Obhut gegeben werden, Jugendliche brauchen Begleitung zur Schule, Eltern sind bei der Erziehung überfordert: Umfangreich ist die Angebotspalette der Jugend- und Familienhilfe Oldenburg gGmbH. Der gemeinnützige Träger besteht seit 1984 und bietet sowohl ambulante als auch stationäre Hilfe an. Der Hauptsitz ist an der Bloherfelder Straße 91; Einrichtungen finden sich auch am Vahlenhorst, am Nedderend, Industriehof. Haarenfeld und weiteren Stellen im gesamten Stadtgebiet.

Rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindet das Ziel, junge Menschen und Erwachsene zu einem selbstbestimmten Leben und einem stabilen familiären Umfeld zu führen. Stand Februar betreut der Verein fast 500 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ihre Familien in der Stadt und angrenzenden Landkreisen.

Benefizkonzert

Klassische Klaviermusik erklingt bei einem Benefizkonzert des Ladies Circle Oldenburg an diesem Donnerstag, 27. Februar, ab 20 Uhr, im Landesmuseum Natur und Mensch am Damm 38-44. Der Einlass beginnt um 19.30 Uhr.

Pianist Tobias Haunhorst spielt Perlen der Klaviermusik: Ballade Nummer 3 in As-Dur von Frédéric Chopin (1810-1849), die Wanderer-Fantasie von Franz Schubert (1797-1828) und die große Klaviersonate in h-Moll von Franz Liszt (1811-1886).

Karten kosten 25 Euro, ermäßigt für Schüler und Studenten 15 Euro. Reservierungen sind möglich per Mail an lc28@ladiescircle.de. Die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt, hier werden auch Restkarten verkauft.

Die Arbeit der Jugend- und Familienhilfe finanziert sich über die Kommunen, die ihre Aufgaben mit Hilfe der freien Träger erledigen. Die Grundversorgung ist also gesichert, wie Geschäftsführer Uwe Schumacher im Gespräch mit der NWZ berichtet. Allerdings gebe es zahlreiche Aktivitäten, die nicht über Kommunen finanziert seien. Dazu gehört zum Beispiel tiergestützte Arbeit, das heißt die pädagogische Arbeit mit Hilfe von Tieren. Spenden, wie sie der Ladies Circle Oldenburg mit einem Benfizkonzert an diesem Donnerstag im Landesmuseum Natur und Mensch einwirbt, sind deshalb sehr willkommen.

Auch die zahlreichen Gruppenangebote werden nicht von den Kommunen bezahlt, berichtet Schumacher. Dazu gehören die Ermutigungsgruppe – ein Angebot, das jungen Menschen Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen vermitteln will. Auch die Freizeitgruppe und das Angebot „Entspannung für Kinder“ muss die Jugend- und Familienhilfe aus eigenen Mitteln bezahlen. Die Förderung des schulischen Erfolges durch das Programm „Fit für Schule“ sowie die Erstfinanzierung des Projekts „Familienpatenschaften“, liegt Uwe Schumacher am Herzen.

Bei der Familienpatenschaft geht es um eine niedrigschwellige, längerfristige Betreuung durch geschulte, von der Einrichtung begleitete ehrenamtliche Familienpaten. Dies sei insbesondere sinnvoll, wenn Eltern überlastet seien, mit Suchtproblemen kämpften oder psychisch krank seien. Auch eine längere Nachbetreuung von Familien, deren vom Jugendamt bewilligte Unterstützung endet, sei denkbar, sagt Schumacher.

Der eingetragene und gemeinnützige Verein Jugend- und Familienhilfe Oldenburg e. V. ist der Trägerverein der Einrichtung. Sein Ziel ist es, finanzielle Mitteln zu gewinnen, die Kindern und Familien in Notlagen oder mit besonderen Bedarfen zur Verfügung gestellt werden können. Schumacher nennt als Beispiele die Neueinrichtung von Kinderzimmern, Zahnbehandlungen, Sportausrüstung, und Schwimmunterricht.

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