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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Erst in die Schule und dann ins Lokal

15.05.2018

Oldenburg Ein bisschen Nostalgie ist gut für die Seele. Zusammen mit Menschen, mit denen man ein wichtiges Stück Lebensweg gegangen ist, kann man doch wunderbar zurück gucken auf das, was mal war. Aber auch auf das, was seither so passiert ist. Und genau das wurde bei den jüngsten Klassentreffen auch gemacht.

Herbartgymnasium

Knapp 30 von insgesamt 52 ehemaligen Schülern, die 1978 ihr Abitur an der damaligen Hindenburgschule (heute Herbartgymnasium) absolviert hatten, haben sich jetzt – 40 Jahre nach ihrem Schulabschluss – zu einer kleinen Feier in Oldenburg wiedergetroffen. Zunächst besichtigte die Herrenrunde, die sich damals im ganz neuen Kurssystem der Sekundarstufe II auf die Prüfungen vorbereitete, gemeinsam mit Studiendirektor a. D. Dr. Hans-Jürgen Lorenz die vielen Fach- und Klassenräume. Dabei konnte sich so mancher noch gut an seinen Platz beispielsweise im Chemie- oder Biologieunterricht erinnern. An einen EDV-Raum war dagegen vor 40 Jahren überhaupt noch nicht zu denken.

Nach der Besichtigung ging es in die „Kleine Burg“ in der Innenstadt zum Abendessen, bevor das Treffen nachts im „Marvins“, der Szene-Kneipe von Mitinhaber und Mitschüler Frank Pempe, endete. Bis dahin gab es jede Menge Gespräche über Beruf und Familie, aber auch über frühere skurrile Ereignisse in der Schule, über so manche merkwürdige Eigenschaften von Lehrern und Schüler und über Überraschungen bei den Abi-Klausuren.

Die Ehemaligen kommen immer mal wieder zu Klassentreffen zusammen. Diesmal hatte Thomas Miksa aus dem Stuttgarter Raum die längste Anreise. Den kürzesten Weg legte Dr. Michael Bier zurück, der nur wenige hundert Meter vom Herbartgymnasium zu Hause ist.

Meisterschule

Berühmt war er – und stolz auf seine Leistungen: Die Teilnehmer des Lehrgangs 111 der Fachlehranstalt Oldenburg für Friseure und Kosmetiker legten nämlich vor dem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Oldenburg die Prüfung mit einer Bestehensquote von 100 Prozent ab. Das war 1973 und ist somit 45 Jahre her. Der Super-Jahrgang aus Oldenburg traf sich jetzt in Braunschweig wieder. Auch der damalige Klassenlehrer Klaus Neugebauer war mit dabei. Die Meinung aller Beteiligten über die damalige Ausbildung: „Das war unsere schönste Zeit und Oldenburg bleibt für uns unvergesslich.“

Hermann-Ehlers-Schule

Im kleinen Kreis treffen sie sich zweimal im Jahr zum Stammtisch, das letzte große Treffen des Abgangsjahrgangs 1968 der Hermann-Ehlers-Schule ist schon 25 Jahre her. Damals waren auch die ehemaligen Lehrkräfte Marie Louise Coordes und Eilert Krohn mit von der Partie. Nun zum „50-Jährigen“ versammelten sich 29 Ehemalige. Selbst ein Mitschüler, der nach Kanada auswandert war, nahm die Gelegenheit wahr, die Klassenkameraden wiederzusehen und im Ammerland seine Verwandtschaft aufzusuchen.

Das Klassentreffen begann mit einem Spaziergang vom Schlossplatz zu den beliebten Aufenthaltsorten nach der Schule. Im Bereich Baumgartenstraße mit den damaligen Kneipen und Diskotheken lebten wieder Erinnerungen auf. Danach gab es eine vergnügliche Runde im „Gesellschaftshaus bei Meyer“ bei Kaffee und Kuchen. Dort wurden Erinnerungsfilme und Bilder der Schulzeit gezeigt. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde noch lange das Wiedersehen gefeiert. Alle waren sich einig: Wir wollen uns bald wieder treffen.

Schule Donnerschwee

Hausmeister Krex hat’s möglich gemacht: Er öffnete den Ehemaligen der Grundschule Donnerschwee an einem Samstagnachmittag die Türen für ihr Jubiläums-Klassentreffen. Vor 50 Jahren haben sie hier die Schulbank gedrückt. Nun saßen sie erst einmal in der Mensa. Herr Krex kochte Kaffee und Tee für die Gäste. Kuchen brachten sie selber mit. Organisiert worden war das Treffen von Edda Weiß (geb. Mangold) und Angelika Winkler.

Obwohl gerade ein großer Flohmarkt in der Schule veranstaltet wurde, fand der kommissarische Schulleiter Christian Peters Zeit, um die Ehemaligen zu begrüßen und ein wenig mit ihnen zu plaudern. Es wurden noch einige Klassenzimmer und die Turnhalle besichtigt. Danach wanderte die Gruppe zum Restaurant „Mykonos“, wo noch weitere Klassenkameraden warteten. Die 17 Ehemaligen verbrachten einen schönen Abend. Eigentlich wollte auch ihre frühere Sportlehrerin Brigitte Heinevetter (81) an dem Treffen teilnehmen. Sie musste leider aus Krankheitsgründen absagen. So tauchte man auch ohne sie Erinnerungen und Anekdoten an die Schulzeit aus.

Ein „harter Kern“ der Ehemaligen trifft sich übrigens etwa dreimal im Jahr zum Stammtisch. Infos dazu hat Angelika Winkler, Telefon 4 39 72.

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108
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