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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Goldene Jahrgänge in Jubiläumsstimmung

18.07.2018

Oldenburg Es ist die Zeit der Jubiläen: Die 1968er feiern eine runde Sache. Und dazu gehören auch diejenigen, die vor 50 Jahren zusammen die Schulbank gedrückt haben. Oder sogar vor noch mehr Jahren.

Cäcilienschule

Während die 114 diesjährigen Abiturienten der Cäcilienschule im Beisein ihrer Familien bei der Entlassungsfeier der Übergabe ihrer Abiturzeugnisse entgegensahen, erinnerten sich etwa 30 ältere Damen in derselben Aula an ganz andere Entlassungsfeiern in anderen Räumlichkeiten und durch andere Lehrer – und dennoch in der Cäcilienschule. Der Tradition entsprechend waren nämlich auch in diesem Jahr die ehemaligen Schülerinnen der Cäci eingeladen worden, deren Reifeprüfung nun 50 Jahre zurückliegt und die entsprechend ihr Goldenes Abitur feiern können. Doch bei den etwa 20 Damen des Abiturjahrgangs 1968 ist es in diesem Jahr nicht geblieben – auch fünf Ehemalige des Jahrgangs 1958 verspürten den Wunsch, ihre alte Schule wiederzusehen, und sogar zwei Damen, die 1948 ihre Prüfung abgelegt hatten, kamen noch hinzu.

Als während des Treffens vor der eigentlichen Entlassungsfeier gemeinsam Fotos aus Kriegszeiten und vom Bombentreffer auf die Cäci von 1941 angesehen wurden, wussten diese beiden fast 90 Jahren alten Frauen aus eigenem Erleben von dem Morgen berichten, als sie zur Schule kamen und der Ostflügel der Cäci noch vom Brand schwelte. „Das war ganz schrecklich“, bestätigten beide, und allen Anwesenden wurde bewusst, was für Zeitzeugen sie unter sich hatten.

Schnell lockerte die Stimmung aber wieder auf, und die Ehemaligen genossen die Entdeckungstour durch ihre alte Schule, wobei alle Absolventinnen darin übereinstimmten, dass sich die Cäci besonders baulich seit ihrer Schulzeit sehr verändert hat.

Fachschule für Kindergärtnerinnen

Damals hießen sie sogar offiziell Kindergärtnerinnen, die jungen Frauen, die als Erzieherinnen für die Arbeit in Kindergärten ausgebildet wurden. Von den Kindern wurden sie auch nicht einfach mit dem Vornamen angesprochen, sondern da kam dann noch ein „Tante“ davor. Da hieß die Brigitte dann Tante Brigitte. In Oldenburg gab es die Fachschule für Kindergärtnerinnen (heute BBS 3). Für die Abschlussklasse, die dort am 16. März 1968 ihr Examen ablegte, ist, wie bereits berichtet, für dieses Jahr ein Treffen geplant. Die Organisatorinnen suchen nun nach den Adressen der ehemaligen Mitschülerinnen. Auch die frühere Klassenlehrerin, zu der noch immer Kontakt besteht, will an dem Treffen teilnehmen: Das „Fräulein Hof“ war damals 26 Jahre alt und hatte gerade ihre erste Stelle angetreten. „Fräulein“ war die übliche Anrede für unverheiratete Frauen – andere Zeiten, andere Sitten. An die wollen sich die „Kindergärtnerinnen“ nun zurückerinnern. Wer dem Jahrgang angehört, melde sich per Mail bei Gabriele Klöpper (gabitze2148@web.de) oder Karla Ackmann-Haensch (ackmann.haensch@googlemail).

Grundschule Drielake

Ihr „Goldenes“ haben auch die Ehemaligen der Grundschule Drielake gefeiert. Und dazu trafen sie sich auch an ihrer alten Wirkungsstätte in der Schulstraße. Robert Marks hatte auch dieses Klassentreffen organisiert. Und er freute sich, wie die anderen auch, dass die ehemalige Mitschülerin Gertrud Angermann zusammen mit ihrem Mann wieder mit von der Partie war. Sie nehmen die Anreise aus Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen) stets gern auf sich. „Wir treffen uns ja mittlerweile jedes Jahr“, erzählt Robert Marks. Diesmal ginge es also wieder zusammen zur Schule, wo die Besuchergruppe von Schulleiterin Bärbel Anwald und einer Lehrerin herzlich begrüßt wurde. „Wir hatten eine tolle Führung. Kaffee und Kuchen gab es auch noch“, schwärmt Robert Marks. Danach ging es zu Fuß zum Bootshaus des Oldenburger Yachtclubs. Dort verlebten die Ehemaligen die einen schönen Grillabend mit vielen Leckereien und angeregten Gesprächen. Erst am späten Abend ging man auseinander.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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