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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Zeichenfestival stiftet zum Nachdenken an

07.09.2019

Oldenburg Wie wollen wir leben? Am liebsten „ausgezeichnet!“. Aber wie soll das gehen? Kreativ herausfinden kann das der Nachwuchs beim gleichnamigen Zeichenfestival der Oldenburger Kunstschule. Mit Stift und Pinsel setzen sich derzeit sieben Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit über 100 Schülerinnen und Schülern mit der Welt von morgen auseinander.

Präsentiert werden die Ergebnisse im Rahmen einer Ausstellung ab Dienstag, 24. September, in der Mohrmannhalle am Pferdemarkt. Die Vernissage beginnt um 15.30 Uhr. Zu sehen sind die Werke bis zum 6. Oktober. Seit 2007 richtet die Oldenburger Kunstschule alle zwei Jahre das Festival aus. in diesem Jahr widmet man sich bewusst aktuellen Debatten um Klimawandel, innen- und außenpolitische Konflikten. Gleichzeitig werden auch konkrete Themen und Entscheidungen der Stadt Oldenburg beleuchtet. Zum einen können die Jugendlichen künstlerisch ihre Sorgen, Wünsche und Hoffnungen in Bezug auf ihre Stadt und die zukünftige Welt zum Ausdruck bringen. Zum anderen gewähren die entstandenen Werke Einblick in die Vorstellungen und Gedanken der Schülerinnen und Schüler.

Die Profis wagen zu diesem Zweck mit den Jugendlichen ungewöhnliche Experimente – von der klassischen Bleistiftzeichnung über Interventionen im Stadtraum bis hin zu Augmented Reality. So hat Nathalie Martin mit Schülerinnen und Schülern der IGS Flötenteich in der Grünanlage Heiligengeistwall grafische Installationen um die dortigen Pflanzen und Bäume herum entwickeln. Die Künstlerin Janina Schmid zeichnet mit Teilnehmern der OBS Osternburg rein virtuell, und erstellt so zum Teil riesige, dutzende Meter lange Grafiken, die erst mit dem Smartphone sichtbar werden.

Neben den Workshops mit Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es auch öffentliche Aktionen. Die Künstlerinnen Julia Boswank und Olga Grigorjewa führen auf dem Wochenmarkt Bloherfelde von Montag, 9. bis Donnerstag, 12. September (10 bis 18 Uhr, mittwochs ab 14 Uhr) ihre partizipative Zeichenaktion „Meine vier Wände“ durch. Passanten werden dabei zu ihren Träumen von gutem Wohnraum befragt.

Außerdem ist gemeinsam mit dem Verein bau_werk eine Postkartenaktion ins Leben gerufen worden. Unter dem Motto „Bau etwas, das dich glücklich macht!“ sind Oldenburger aufgerufen, mit ihren Ideen ausgewählte Orte zeichnerisch neu auf einer Karte zu gestalten. Für fünf Orte werden neue Ideen gesucht: den Standort des ehemaligen Finanzamtes an der Heiligengeiststraße, die Brache an der Ansgarikirche, den Waffenplatz, die Baulücke in der Burgstraße und den Hafenplatz. Sammelboxen für die Postkarten sind bis Samstag, 14. September im Bürgerbüro Mitte, der Stadtbibliothek, im Café Salon 7, in der Unimensa und in der Mohrmannhalle zu finden.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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