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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Praxis-Erfahrung In Oldenburg: Von Norwegen in den Rad-Shop

08.02.2020

Oldenburg /Norwegen In Deutschland ist Fußballspieler Erling Haaland (BVB) zurzeit wohl der bekannteste Norweger. Ibraim Kelita ist das allerdings ziemlich egal. Der 21-jährige Norweger ist gerade an anderen Dingen interessiert: In der Innenstadt absolviert er ein dreiwöchiges Praktikum bei Swapfiets, die Fahrräder vermieten und reparieren.

Kelita sagt: „Früher habe ich privat oft Räder repariert.“ Seit einer Woche ist er nun bei Swapfiets. „Er hat wirklich Lust bei uns zu arbeiten, bringt Erfahrungen mit und stellt Fragen. Er zeigt Einsatz“, fasst es Joshua Kautzenbach, Zuständiger von Swapfiets, seinen Eindrücke zusammen.

In der ersten Woche hat Kelita hier den Umgang mit Kunden kennen gelernt. Ab Montag geht es dann mit dem Reparaturdienst auf die Straße. Dass Kelita nur Englisch spricht, ist kein Problem. „Wir haben viele Kunden, die Englisch sprechen, auch Studenten aus dem Ausland“, sagt Kautzenbach.

Dass der Norweger überhaupt in Oldenburg sein Praktikum machen kann, ist dem Netzwerk Erasmus+ Region Oldenburg (Nero) zu verdanken. Daran nehmen die vier Oldenburger Berufsbildenden Schulen (BBS) teil. Sie ermöglichen zum einen ihren Schülern Auslandspraktika und zum anderen Schülern aus anderen Ländern Praktika in der Region Oldenburg.

In dem Netzwerk pflegt die BBS Wechloy seit 2006 eine Kooperation mit der Lillehammer Videregående Skole in Norwegen. Von dort kommt auch Kelita, der im Bereich Verkauf lernt. Eine weitere norwegische Schülerin, die gerade in Oldenburg ein Praktikum macht, ist Salem Tesfay. Die 18-Jährige arbeitet im Edeka-Markt Kempermann.

Während ihres Aufenthalts leben die Norweger bei deutschen Familien, deren Kinder auch am Nero-Programm teilnehmen. Kelita wurde bei Carina Henkel in Varel aufgenommen und hat schon viel von seiner neuen Heimat auf Zeit gesehen. Besonders das flache Land und das Meer gefallen ihm. „Ich habe auch schon Freunde gefunden“, fügt er hinzu.

Wie wichtig die Erfahrungen für die Schüler sind, weiß Arnstein Lien. Er ist Lehrer an der norwegischen Schule und koordiniert das Programm. „Die Welt wird durch die Digitalisierung immer kleiner. Die Schüler müssen andere Kulturen kennen lernen und Kontakte knüpfen für ihr späteres Arbeitsleben.“

Dabei war der Start des Netzwerkes alles andere als einfach, wie Judith Albers von der BBS Wechloy, und ebenfalls Koordinatorin, sagt. „Das Schwierige ist die Suche nach Unternehmen, die mitmachen. Vor zwei Jahren hatten wir nur Absagen.“ Einer der Gründe dafür war, dass die ausländischen Schüler kein Deutsch sprechen konnten.

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