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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Diese Frisur könnte bald Ihre sein

09.03.2018

Oldenburg Scheren klappern, der Geruch nach Nagellack und Haarspray hängt in der Luft. In der Willersstraße 9 in Oldenburg schwitzen die Prüflinge – sie legen in fünf Stunden eine ihrer Prüfungen zum Friseurmeister ab. Jetzt ist die Praxis dran.

In der Willersstraße ist die Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker. Hier herrschen immer die neuesten Trends, schließlich müssen die Prüflinge beweisen, dass sie ihre Kunden typgerecht und topaktuell beraten können. Was aber sind die Haartrends im Frühjahr und Sommer 2018?

Die Frage kann Frank Sonntag mühelos beantworten. Er ist Bereichsleiter in der Lehranstalt und auch für die Meisterschule zuständig. „Der Trend geht weg vom sehr langen Haar. Proportional muss die Haarlänge immer auch zum Gesicht und zum Körper passen und aktuell geht es hin zu mehr Volumen und viel Bewegung im Schnitt“, erklärt er. Klassiker wie der Bob oder auch der Pixie-Cut verlieren dabei nicht ihren Reiz, sondern werden neu interpretiert. Und die Locken feiern in diesem Frühjahr ihr Comeback. „Was Haarfarben angeht, bleiben die pudrigen Töne im Trend“, sagt Sonntag. Mit der richtigen Haarfarbe lassen sich jedoch auch die unterschiedlichen Gesichtsformen besonders gut zur Geltung bringen und weiche Farbverläufe stehen im Vordergrund – egal ob in blond, braun oder bunt. „Die Farbe wird schon fast gemalt“, sagt Sonntag.

Die Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker in Oldenburg

Bereits seit 1946 gibt es die Fachlehranstalt in Oldenburg. Die Friseurmeisterschule ist bundesweit bekannt und es sind in den Jahren schon einige tausend Schüler vorbereitet worden.

2005 kam noch die Friseur- und die Kosmetikakademie Oldenburg dazu und seit 2015 können auch Kosmetiker ihren Meister in Oldenburg machen.

Attraktiv ist die Meisterprüfung auch, weil Niedersachsen eine Prämie von 4000 Euro nach abgeschlossener Prüfung zahlt – so sollen junge Leute ermuntert werden, sich zum einen weiterzubilden, aber auch selbst auszubilden.

Wer in der Fachlehranstalt lernt, hat sogar die Möglichkeit, angrenzend an die Schulungsräume zu wohnen, um sich ganz auf die Prüfung zu konzentrieren.

Für die Leser der Nordwest-Zeitung gibt es jetzt die Möglichkeit, einen der aktuellen Trend-Haarschnitte zu gewinnen. Insgesamt verlost die Nordwest-Zeitung mit der Meisterschule drei Haarschnitte – zwei Frauenhaarschnitte und ein Männerhaarschnitt (siehe Fotos). Dazu kommt noch eine intensive Beratung vorab, Farbe und ein Make-Up. Wer Mut zur Veränderung hat und zum Beispiel schon immer einmal einen Pixie-Cut ausprobieren wollte, ist bei dieser NWZ-Aktion genau richtig.

Hier können Sie einen von drei Haarschnitten gewinnen

„Das Friseurhandwerk ist ein sehr spannendes Berufsfeld“, sagt Sonntag. Begeisterung und ein Draht zu Menschen sei für angehende Auszubildende aber auch Meisterschüler wichtig.

In Oldenburg seien die Ausbildungszahlen – dank der Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker, zu der auch die Meisterschule gehört – gut. Doch generell gebe es in Niedersachsen einen Mangel an passenden Auszubildenden, sagt Sonntag. „Dabei ist eine Ausbildung immer eine gute Grundlage. Man verschenkt mit ihr niemals Zeit.“

Im Prüfungsraum sind einige Prüflinge mittlerweile schon mit dem Färben der Haare fertig und beginnen zu schneiden, an einem anderen Tisch werden Nägel lackiert.

Auf dem Tisch der Prüfungskommission liegt ein Stapel Mappen. Die Prüflinge mussten vorher anhand von technischen Zeichnungen, ihren Schnitt erklären, genau beschreiben, wie sie die Haare färben wollen und eine Kalkulation für das Gesamtpaket bestehend aus Schneiden, Färben, Stylen und Schminken aufstellen – außerdem gehört auch ein Business Plan für einen Salon zur Prüfung. Nach dieser Teilprüfung stehen noch vier weitere an: der fachtheoretische, der kaufmännische und der berufs-arbeitspädagogische Teil.

18 Wochen lang arbeiten die Schüler in Oldenburg auf diese Prüfungen hin – und in der Regel sind sie erfolgreich. Das Meisterseminar ist in zwei Blöcken eingeteilt und 28 Teilnehmer haben am aktuellen ersten Block teilgenommen – nur einer hat die Prüfung am Ende nicht geschafft. Am zweiten Block haben 31 Teilnehmer teilgenommen, etwa acht Prüflinge haben die Prüfung nicht geschafft.

Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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