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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

„Ansehen der Liebfrauenschule gesteigert“

03.05.2018

Oldenburg Mit vielen warmen Worten, großem Respekt und unter musikalischer Begleitung der Schul-Big Band hat die Schulgemeinschaft der Liebfrauenschule ihren Schulleiter Norbert Steinkamp (62) in den Ruhestand verabschiedet.

14 Jahre hatte Steinkamp die Geschicke des kirchlichen Gymnasiums geleitet. „Mit Ihnen verlässt eine Persönlichkeit die Schule, die durch ihr Wirken in vieler Hinsicht die Entwicklung der Liebfrauenschule geprägt hat“, schrieb der dienstlich verhinderte Weihbischof Wilfried Theising in einem Dankbrief, den Heinrich Blömer, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt, bei der Verabschiedung vorlas. Steinkamp habe „am besonderen Profil der Schule gearbeitet und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Liebfrauenschule im Kreis der Oldenburger Schulen als christlich katholische Schule eine angesehene Schule ist und bei Eltern und Schülern eine hohe Attraktivität genießt“.

Mit der Liebfrauenschule ist Steinkamp, der 1956 in Lohne geboren wurde, lange verbunden. 1987 hatte er hier seine erste Stelle angetreten. 1998 wechselte er als stv. Schulleiter an die Liebfrauenschule Cloppenburg, wo er seitdem mit seiner Familie wohnt. 2004 kam er als Schulleiter nach Oldenburg zurück.

Als guten Kollegen, Leidensgenossen und Freund, von dem er viel gelernt habe, bezeichnete Oberstudiendirektor Andreas Weber, Leiter der Liebfrauenschule Cloppenburg, Steinkamp in seiner launigen Abschiedsrede. „Schulleiter sind keine Superhelden, aber wollen wir die überhaupt?“, fragte er. „Stellen Sie sich mal einen Batman, einen Hulk oder einen Thor in einer Dienstbesprechung vor.“ Schulleiter hätten viele Aufgaben und würden manchmal zwischen den Anforderungen der Schulträger und der Kollegen zerrieben. Aber: „Wenn man auch mal etwas nicht macht, ist das manchmal für die Schulentwicklung nützlicher, als wenn man alles macht“, bemerkte Weber augenzwinkernd.

Für das stets offene Ohr, das Steinkamp für Schüler, Eltern und Kollegen gehabt habe, dankte ihm Studiendirektor Achim Krebber, kommissarischer Leiter der Schule. Als Geschenk der Schule überreichte er zwei Karten für ein Konzert der King’s Singers in Oldenburg. Sven Beuke, Vorsitzender des Schulelternbeirats, sagte, Steinkamp habe die Eltern wie selbstverständlich an der Schule beteiligt und immer ernst genommen. Finn zur Brügge (Klasse 12) bedankte sich im Namen der Schüler für den immer respektvollen Umgang und die stets gute Kommunikation. Die Fachschaften Deutsch und Politik – Steinkamps Fächer – schenkten ihrem scheidenden Chef ein Wochenende in Hamburg mit Karten für die Elbphilharmonie. Als langfristige, schöne Erinnerung erhielt er einen mit Wünschen und Briefen dekorierten Apfelbaum im Namen des Kollegiums aus den Händen von Imke Glockauer-Götting – mit dem Angebot, ihn noch am selben Tag in seinem Garten in Cloppenburg zu pflanzen.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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