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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Oberschulen sollen Schub erhalten

08.02.2018

Oldenburg Zu einer Stärkung und Verbesserung der bestehenden Schulstruktur in Oldenburg hat der Schulforscher Dr. Heinfried Habeck im jüngsten Schulausschuss geraten. Im Kern empfahl Habeck – wie bereits von der NWZ berichtet – den Beibehalt aller Schulformen und Schulen in der Stadt bei leichter Steuerung an den Oberschulen. Damit sollen die vier Oberschulen, die stabil aber ungleich angewählt werden, etwas gleichmäßiger ausgelastet werden. Außerdem sollen die Oberschulen ihre großen Stärken noch deutlicher machen, etwa im Blick auf ihre deutlich kleineren Klassen und die Berufswahl.

Die aktuellen Zahlen zeigen, so Habeck, dass die drei Integrierten Gesamtschulen bestens in der Stadt verankert und mit jeweils insgesamt 426 neuen Fünftklässlern auch komplett ausgelastet sind. Ohne Abweisungen wären sie zum Teil auch überbelegt.

Der Rest der Schüler besucht die Gymnasien, Oberschulen und Förderschulen. 64,3 Prozent dieser weiteren Schüler wählen das Gymnasium, das sind 44 Prozent aller Viertklässler in der Stadt. „Dieser Anteil steigt weiter“, sagte Habeck. Insofern stünden an den Gymnasien bauliche Verbesserungen und Erweiterungen an.

Die Oberschulen werden stabil von etwa 280 Schülern besucht (mit Doppelzählungen wegen der Schüler mit ausgewiesenem sonderpädagogischen Förderbedarf 300 Schüler). Im Land liegt der Klassenteiler für Oberschulklassen bei 28 Schülern, in Oldenburg bei 21,5 Schülern. „Diesen günstigen Teiler muss man aufrechterhalten, damit man den pädagogischen Ansprüchen gerecht werden kann“, sagte Habeck.

Eversten und Ofenerdiek weisen rein rechnerisch zweieinhalb Eingangsklassen auf, die Alexanderstraße vier und Osternburg eher viereinhalb.

Die Gründung einer vierten IGS ist aus Sicht des Schulexperten nicht empfehlenswert. Dies würde zu einem Verdrängungseffekt führen, so Habeck. Noch vermehrt würden Eltern von starken Schülern ihre Kinder dann auf die Gymnasien schicken. Die derzeitige Konstellation von starken, mittelstarken und schwachen Schülern werde sich dadurch immer stärker nach unten verschieben.

Eine Abschaffung der Gymnasien beziehungsweise ihre Umwandlung in Gesamtschulen als „Schulen des gemeinsamen Lernens“ sei „in Deutschland nicht vorstellbar, auch in der nächsten Generation nicht“. Dies entspräche nicht dem Willen der Eltern. Der zu erwartende Verdrängungseffekt auf die starken Schüler werde die Gymnasien überlasten.

Habeck riet dazu, den Kontakt von Oberschullehrkräften zu Grundschullehrkräften auszubauen, gemeinsam mit Handwerks- und Industriebetrieben zu zeigen, was für starke Auszubildende aus den Oberschulen hervorgehen und deutlicher zu machen, welche Vorteile solch ein überschaubares System biete.

Der endgültige Bericht zur Schulentwicklung wird für März erwartet. Voraussichtlich wird über die Empfehlungen, die sich aus der Schulentwicklungs-Studie ergeben, noch im Rat abgestimmt.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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