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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Der Nobelpreis liegt in der Luft

13.10.2017

Oldenburg Für die Entwicklung und Erforschung einer molekularen „Schere“, mit der gezielt Gen-Abschnitte aus menschlichem Erbgut herausgeschnitten und durch neue DNA-Stücke ersetzt werden können, erhielt Professorin Emmanuelle Charpentier am Mittwochabend in Oldenburg den Preis für Biochemische Analytik. Dieser Preis, der mit 50 000 Euro dotiert ist, wird traditionell auf der Eröffnungsveranstaltung zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) verliehen.

Und da die Tagung in diesem Jahr in der Weser-Ems-Halle abgehalten wird, wurde auch die Eröffnungsveranstaltung im Alten Landtag organisiert. Neben der französischen Preisträgerin war auch der Nobelpreisträger für Chemie aus dem Jahr 2016, Professor Bernard L. Feringa, in Oldenburg anwesend. Er hielt die Festrede vor rund 250 Gästen.

„Es war ein begeisternder Vortag“, resümiert Martina Heyen, Leiterin Zentralbereich Vorstand des Klinikums Oldenburg. „Es war ein Highlight“, berichtet auch Prof. Dr. Dr. Klaus P. Kohse, Tagungspräsident und Leiter des Instituts für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie am Oldenburger Klinikum.

Es war die erste Tagung der DGKL in Oldenburg. Kohse wollte mit der Veranstaltung Oldenburg als Stadt mit der jüngsten medizinischen Fakultät präsentieren. Dass unter den Festrednern auch ein Nobelpreisträger war – eher Zufall, wie Martina Heyen schildert: „Prof. Dr. Dr. Kohse hatte Professor Feringa schon im vergangenen Jahr gefragt, ob er in Oldenburg dabei sein kann. Kurze Zeit später erhielt der den Nobelpreis.“

Durch die guten Kontakte und die Zusammenarbeit mit Groningen, wo Feringa an der Rijksuniversiteit tätig ist, sagte dieser seine Teilnahme in Oldenburg zu. Er berichtete am Mittwochabend über seine Forschung zu den „molekularen Maschinen“ im Körper.

Und auch der französischen Preisträgerin Emanuelle Charpentier werden dank ihrer wegweisenden Forschung viele Preise zugetraut. Denn ihre Technologie trägt das Potenzial, Gene zu therapeutischen Zwecken anzusteuern und zu verändern, um letztlich auch genetisch bedingte Erkrankungen behandeln zu können. Noch bis Samstag tauschen sich die 800 Experten der Laboratoriums-Medizin aus Deutschland und den Niederlanden in Oldenburg bei dem Kongress aus.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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