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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

„Es ist fast wie nach Hause kommen“

28.12.2017

Oldenburg „Driving home for Christmas“ heißt es alle Jahre wieder. Auch viele, die einst in Oldenburg ihr Abitur absolviert haben, kehren Weihnachten in die Hunte-stadt zurück, um ihre Liebsten zu besuchen. Zwischen den Feiertagen ist somit für viele Gymnasien der beste Zeitpunkt, ein Ehemaligentreffen zu veranstalten. Schüler und Lehrer aus unterschiedlichen Jahrgängen versammelten sich am Mittwoch in den Schulen, klönten über die vergangene Zeit und besichtigten die veränderten Schulgebäude.

 Altes Gymnasium

Abiturienten, die vor 20, 40 oder 60 Jahren die Schule verlassen haben, fanden sich im Alten Gymnasium zwischen den Feiertagen ein, um in Erinnerungen zu schwelgen. Doch auch jüngere Schüler aus den Abijahrgängen von diesem oder dem vergangenen Jahr tauchten zum Treffen auf, berichtete Cornelia Meyer-Brinkmann, stellvertretende Schulleiterin. Unter den ehemaligen Schülern tummelten sich auch zehn bis 15 einstige Lehrer oder Schulleiter.

Eine Besonderheit war die Schulführung: Gerade die Veränderungen fielen den Ehemaligen in die Augen. Vor allem nach dem Brand an der Schule im Jahr 1998 und dem Wiederaufbau des Gebäudes am Theaterwall habe sich einiges verändert, erklärte Fabian Illing, Vorsitzender des Ehemaligenvereins des Alten Gymnasiums. „Die haben natürlich ein anderes Gebäude erlebt“, sagte Meyer-Brinkmann. Zum Teil konnten die ehemaligen Schüler ganz genau erklären, wie verschiedene Räume vor Jahrzehnten aussahen.

Auch für die Lehrer und die Schulleitung seien solche Treffen immer wieder interessant, um zu erfahren, was aus den einstigen Schützlingen geworden ist. „Das ist auch das Schöne an unserem Beruf“, so die stellvertretende Schulleiterin. Einige Abiturienten brachten sogar ihre Kinder mit zum Treffen, um ihnen die Schule zu zeigen.

 Herbartgymnasium

Auch im Herbartgymnasium trafen sich die Abiturienten der vergangenen Jahrgänge. Viele Geschichten aus der Schulzeit, aber auch über das Leben nach der Schule wurden ausgetauscht. Die stellvertretende Schulleiterin, Annika Neesen, zählt solche Treffen zu den schönen Momenten des Lehrerlebens.

Mit dabei waren Abiturienten vom letzten Jahr, aber auch Menschen, die vor mehreren Jahrzehnten ihr Abitur gemacht hatten und nun zum ersten Mal wieder das Schulgebäude betraten. Durch den Schulleiter Günter Tillmann erfuhren die Teilnehmer mehr über die Schülerzahlen, das Kollegium und die derzeitige Entwicklung.

Während einer Führung durch die Schule fiel den Teilnehmern des Ehemaligentreffens auf, dass an der Schule derzeit an vielen Stellen gearbeitet wird. Der Brandschutz solle verbessert werden und es sollen mehr Fluchtwege geschaffen werden, erklärte der Schulleiter. Zudem werde an den Klassen- und Musikräumen gearbeitet.

Schon jetzt freut sich die Schule auf ein wichtiges Jubiläum im Jahr 2019. Dann feiert das Gymnasium den 175. Geburtstag.

 Cäcilienschule

An der Cäcilienschule besichtigten die ehemaligen Schüler das Gebäude zunächst auf eigene Faust. „Die sollten sich hier auskennen“, scherzte Lehrer Jörn Beineke. Der Lehrer nutze das soziale Netzwerk Facebook als eine Art Ehemaligen-Plattform. Daher wisse er bei einigen Schülern, was aus ihnen geworden sei. Auch viele Rückkehrer, die es doch wieder nach Oldenburg gezogen habe, seien dabei. „Aber Überraschungen kommen immer um die Ecke“, sagte er. Gerade durch die Big Band der Schule hat Beineke mit vielen Schülern einiges erlebt. Laut dem Lehrer ist somit direkt eine Vertrautheit präsent, wenn man sich wieder trifft.

Ähnlich wie an anderen Gymnasien gibt es zwischen den Feiertagen auch mehrere jahrgangs- oder klasseninterne Treffen in der Stadt, die unabhängig von den Ehemaligentreffen auf die Beine gestellt wurden.

 Gymnasium Eversten

Beim alljährlichen Ehemaligentreffen des Gymnasiums in Eversten trafen sich Schüler verschiedener Abiturjahrgänge. Viele waren nicht zum ersten Mal dabei – überwiegend trafen sich allerdings die Jüngeren. Verabredungen wurden schon vorab besprochen, in Facebookgruppen oder per Telefonlisten. Somit trafen die Teilnehmer bekannte Gesichter. Auch mit ehemaligen Lehrern kamen sie ins Gespräch.

Dem Großteil blieb eine schöne Schulzeit in Erinnerung, festgehalten in Jahrgangsbüchern und Fotoalben. Vor allem an die Ski- und Klassenfahrten wird gern zurückgedacht – Streiche waren dort keine Seltenheit. „Das ist doch das Beste an der Schulzeit“, meinte ein Teilnehmer.

Auch vielseitige Arbeitsgemeinschaften seien im Gedächtnis geblieben, wie zum Beispiel Tanzen und die Theater-AG. Die Vielfalt an Möglichkeiten sei geblieben, der Ausbau zum Sportgymnasium weitergeführt.

Einige Schüler knüpften auch wichtige Beziehungen in der Schulzeit. Rainer Ohlhoff, Jahrgang 1983, lernte seine Frau, Ute Ohlhoff (Jahrgang 1981), durch die Schule kennen. Beide erinnerten sich an die Erleichterung nach den Abiprüfungen. Trotz des Prüfungsstresses konnten sie die Schulzeit genießen, berichteten sie.

Die Veränderungen in der Schule werden positiv gesehen, besonders für die Inklusion sei nun viel getan worden. An der Raumaufteilung hätte sich nur wenig verändert, ausgenommen der Neubau der Caféteria. „Es ist fast wie nach Hause kommen“, fasste Margitta Pott (Abiturjahrgang 1985) den Vormittag zusammen.

 Graf-Anton-Günther

Eine informative Führung unter Leitung des Schulleiters Wolfgang Schoedel läutete das Ehemaligentreffen des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums (Träger: Landkreis Oldenburg) ein. Die Schulabgänger, von denen viele erst im vergangen Jahr den Abschluss erreichten, interessierten sich vor allem für die neu sanierte Sporthalle.

Allgemein hatten die Ehemaligen nur Gutes über die Schule in Erinnerung: Neben Interessen für Sprachen, Naturwissenschaften und der Mathematik entstanden Freunde fürs Leben. Vor allem der Schüleraustausch war für viele ein besonders schönes Erlebnis. „Erst jetzt weiß man zu schätzen, wie schön die Schulzeit damals war“, blickte ein Teilnehmer zurück.

Anna-Lena Sachs
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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