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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Pädagogik und Akrobatik

17.05.2019

Das Angebot der Stiftung „Zeit und Raum“ besteht seit 2015 und orientiert sich an den pädagogischen Ideen von Emmi Pikler (1902-1984) und Elfriede Hengstenberg (1892-1992). „Wir möchten Kindern Zeit und Raum geben, sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln zu können”, erklärt Stiftungsvorstand Karde Witz den Ansatz. „Emmi Pikler selbst sagte dazu: Es ist nicht wichtig, wann ein Kind etwas kann, sondern wie.“ Aktuell wird in insgesamt zehn Eltern-Kind-Gruppen gearbeitet. Mittlerweile gibt es bereits eine Warteliste. „Einziger Wermutstropfen war bisher, dass die Spielraumgruppen seit Jahren schauen mussten, wo sie in anderen Einrichtungen unterkommen und dass insgesamt zu wenig Platz zur Verfügung stand”, schildert Ute Gerdes, Spielraumleiterin und Mitglied im Stiftungsvorstand.

Diesem Umstand wird die Stiftung nun Abhilfe verschaffen können, denn es wurde jetzt der Grundstein für die eigenen Räume an der Alexanderstraße 9 gelegt. Das Haus entsteht als Bauherrengemeinschaft, im Obergeschoss wird es Wohnungen geben und im Erdgeschoss wird der „Spiel und Bewegungsraum“ sein neues, zentrales Zuhause finden. Zusätzlich werden zwei Parkplätze für Cambio Carsharing freigegeben. Man wolle in Zukunft auch Platz für Lastenrad-Sharing bieten, kündigt Karde Wirtz an.

Die neuen Räumlichkeiten sollen jedoch nicht nur ein zentraler Ort für die Eltern-Kind-Gruppen sein, sondern auch Raum für Fortbildungen und Vorträge bieten. „Im März nächsten Jahres werden wir hier bereits arbeiten”, freut sich Ute Gerdes und kündigt an: „Voraussichtlich ab 2020 wird die Pikler-Gesellschaft Berlin erstmals in Oldenburg eine fundierte Weiterbildung zur Pikler-Pädagogin anbieten.”

Bei der Grundsteinlegung war auch Gudrun Sahlender-Wulf anwesend, Kinder- und Jugendtherapeutin im Ruhestand und zusammen mit der verstorbenen Spielraumleiterin Karin Gottwald eine der Unterstützerinnen der ersten Stunde. „Kinder in vorbereiteter Umgebung einfühlsam zu begleiten und ihre eigenständige Entwicklung ohne Erwartungsdruck zu unterstützen, das ist das was mich bei Emmi Pikler immer begeistert hat”, sagt Sahlender-Wulf. „Es ist jetzt wirklich schön zu erleben, dass es nun nach all den Jahren der Vorbereitung ein Zentrum in dieser Stadt für die Pikler- und Hengstenbergarbeit geben wird.“

Zirkus zum Mitmachen

Die Zirkus-AG der IGS Flötenteich hat Kinder, die in der Flüchtlingsunterkunft in Blankenburg leben, zu einem gemeinsamen Zirkusnachmittag eingeladen. Gleich nach Unterrichtsschluss trafen sich mehr als 20 IGS- Schülerinnen und -Schüler im Alter von elf bis 16 Jahren und bauten im Forum verschiedene Zirkusstationen auf: Seiltanz, Leiterakrobatik, Jonglage, Tuch und Trapez, Seilspringen auf. „Dank der Unterstützung durch den Oldenburger Präventionsrat konnten dieser besondere Nachmittag organisiert werden“, freuten sich Annegret Meyer, Lehrerin der IGS Flötenteich, und Ines Rosemann von der Zirkusschule Seifenblase.

Zur Begrüßung der Flüchtlingskinder hatten vier Akrobatinnen der IGS eine kleine Zirkusnummer mit der Zirkushündin Bica eingeübt. Nach der Vorführung probierten die jungen Gäste die Zirkusstationen selber aus. Die IGS-Schüler übernahmen die Hilfe- und Sicherheitsstellung beim Seiltanz, am Trapez und drehten bunte Teller zum Balancieren auf. Viel Geschick zeigten die geflüchteten Kinder beim Seilspringen und Stelzenlaufen. In der Pause gab es Obst und Saft und im Sitzkreis wurden beim Pantomimenspiel erratene Begriffe in verschiedenen Sprachen eingeführt. Der erlebnisreiche Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende. Nun freuen sich schon alle auf den nächsten Zirkustag im Juni.

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