• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 15 Minuten.

Vor Corona-Gipfel am Mittwoch
Lockdown soll bis 28. März verlängert werden

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Bildung: Professionelle Beratung und ehrenamtliche Hilfe

11.07.2016

Oldenburg Ehrenamtliches Engagement ist gut und schön – aber Helferinnen und Helfer brauchen nicht selten selbst Hilfe, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Besonders in der Flüchtlingshilfe können ungeübte Kräfte schnell an Grenzen stoßen.

Genau dieses Thema greift ein Projekt der Universität und der Agentur Ehrensache auf. Erstmals beschäftigten sich im Sommersemester Studenten mit „Service Learning“ und ehrenamtlichem Engagement für Geflüchtete.

„Service Learning verknüpft universitäres Lernen mit gemeinnützigem Engagement“, berichtete Michael Koppetz vom Institut für Pädagogik nach einer Veranstaltung am Freitag im Kulturzentrum PFL. Ziele des Service Learnings seien Dienst an der Gemeinschaft (Service) und wissenschaftliche Vorbereitung und Reflexion eines ehrenamtlichen Engagements der Studierenden (Learning). Das Modul richte sich an Studierende aller Fachrichtungen und werde mit so genannten Kreditpunkten, die Studenten für ihr Studium nutzen können, honoriert. Das Projekt von Universität und Agentur Ehrensache der Stadt werde zurzeit im zehnten Durchgang angeboten, berichtet Koppetz. Bisher hätten sich über 280 Studierende im Rahmen des Moduls ehrenamtlich engagiert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Für mich zeigt sich in dem Engagement und in der Lehrveranstaltung, dass Studierende und die Universität bereit sind, eine gesellschaftliche Verantwortung für Geflüchtete wahrzunehmen“, so Professor Dr. Karsten Speck, Pädagoge und Modulverantwortlicher an der Universität.

„Die Einrichtungen freuen sich über das hohe Engagement und die Zuverlässigkeit der Studierenden sowie die sinnvollen Impulse, die sie einbringen“, ergänzt Monika Engelmann-Bölts, Agentur Ehrensache.

Studierende unterstützten in diesem Semester in Sprachlernklassen Jugendliche mit Fluchterfahrungen, reparierten in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften Fahrräder oder engagierten sich in der Freizeitbetreuung.

Simke Onkes studiert Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Physik. Sie sagt: „Mir hat es Spaß gemacht, und ich habe gelernt, auch mit Stresssituationen gut umzugehen“. Ihre Kommilitonin Mareike Rieger betont, dass neben dem guten Gefühl und dem Spaß am Ehrenamt die Dankbarkeit der Geflüchteten für sie im Vordergrund stand. Beide sind sich einig: „Es ist nicht wichtig, was man tut, sondern, dass man was tut.“

Ehrenamtliches Engagement ist gut und schön – aber Helferinnen und Helfer brauchen nicht selten selbst Hilfe, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Besonders in der Flüchtlingshilfe können ungeübte Kräfte schnell an Grenzen stoßen.

Genau dieses Thema greift ein Projekt der Universität und der Agentur Ehrensache auf. Erstmals beschäftigten sich im Sommersemester Studenten mit „Service Learning“ und ehrenamtlichem Engagement für Geflüchtete.

„Service Learning verknüpft universitäres Lernen mit gemeinnützigem Engagement“, berichtete Michael Koppetz vom Institut für Pädagogik nach einer Veranstaltung am Freitag im Kulturzentrum PFL. Ziele des Service Learnings seien Dienst an der Gemeinschaft (Service) und wissenschaftliche Vorbereitung und Reflexion eines ehrenamtlichen Engagements der Studierenden (Learning). Das Modul richte sich an Studierende aller Fachrichtungen und werde mit so genannten Kreditpunkten, die Studenten für ihr Studium nutzen können, honoriert. Das Projekt von Universität und Agentur Ehrensache der Stadt werde zurzeit im zehnten Durchgang angeboten, berichtet Koppetz. Bisher hätten sich über 280 Studierende im Rahmen des Moduls ehrenamtlich engagiert.

„Für mich zeigt sich in dem Engagement und in der Lehrveranstaltung, dass Studierende und die Universität bereit sind, eine gesellschaftliche Verantwortung für Geflüchtete wahrzunehmen“, so Professor Dr. Karsten Speck, Pädagoge und Modulverantwortlicher an der Universität.

„Die Einrichtungen freuen sich über das hohe Engagement und die Zuverlässigkeit der Studierenden sowie die sinnvollen Impulse, die sie einbringen“, ergänzt Monika Engelmann-Bölts, Agentur Ehrensache.

Studierende unterstützten in diesem Semester in Sprachlernklassen Jugendliche mit Fluchterfahrungen, reparierten in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften Fahrräder oder engagierten sich in der Freizeitbetreuung.

Simke Onkes studiert Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Physik. Sie sagt: „Mir hat es Spaß gemacht, und ich habe gelernt, auch mit Stresssituationen gut umzugehen“. Ihre Kommilitonin Mareike Rieger betont, dass neben dem guten Gefühl und dem Spaß am Ehrenamt die Dankbarkeit der Geflüchteten für sie im Vordergrund stand. Beide sind sich einig: „Es ist nicht wichtig, was man tut, sondern, dass man was tut.“

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.