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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Robocup: Roboter bei WM in Brasilien auf Erfolg programmiert

29.07.2014

Oldenburg Mit einer Bronzemedaille im Gepäck sind die beiden Oldenburger Nachwuchstüftler Hans Simon und Justus Sauerbaum vom Robocup in Brasilien heimgekehrt. Bei der Weltmeisterschaft der Roboter schafften die beiden 14-jährigen Schüler des Herbartgymnasiums im Super-Teamwettbewerb einen „tollen dritten Platz“, berichtet Robo-AG-Leiter Stefan Laudien, der die beiden Jungen gemeinsam mit seiner Kollegin Kerstin Rolfes begleitet hatte. In der Einzelwertung belegten Hans und Justus laut Laudien „einen überragenden fünften Platz“ unter 30 Startern. Den Sieg sicherten sich iranische Nachwuchsprogrammierer.

Die weltweit größte Robotik-Veranstaltung fand mit 2500 Teilnehmern aus 45 Ländern im Convention Center „Poeta Ronaldo Cunha Lima“ in João Pessoa statt. „Es war eine tolle Erfahrung“, bilanziert Laudien.

Während um sie herum Teams von Hochschulen und Universitäten in verschiedenen Ligen Roboter-Fußball spielen, Überlebende in Katastrophenszenarien orten oder Getränke in einer Wohnzimmerumgebung servieren ließen, traten die Oldenburger als „The Snowdens“ mit ihrem Roboter „Edward“ in der Kategorie „Junior Rescue“ an. Die Aufgabe im „Rescue“ (zu Deutsch: Rettung) bestand darin, einen Roboter so zu programmieren, dass er selbstständig in einem komplizierten Parcours mit mehreren Hindernissen einer schwarzen Linie folgt. Am Schluss galt es, ein „Opfer“ in Gestalt einer Dose zu „retten“ und in einer „Evakuierungszone“ abzustellen. Der Roboter durfte nicht ferngesteuert werden, sondern musste so programmiert werden, dass er den Parcours alleine schafft. Programmieren – das ist die Stärke von Hans Simon: „Er ist wirklich genial“, lobt Laudien. Justus Sauerland ist indes mehr der Bastler. „Beide ergänzen sich perfekt“, schwärmt der Lehrer.

Der Super-Teamwettbewerb, der den „Snowdens“ das brasilianische Team „Sacratron“ vom Colegio Santa Emilia als Partner bescherte, stellte eine neue Herausforderung dar: Mit nur einem halben Tag Vorbereitung musste einer der Roboter „offroad-fähig“ gemacht werden, damit er durch tiefen Sand in die „Opferzone“ fahren konnte. Der andere Roboter musste einen sehr langen Weg über zwei Arenen zurücklegen. Ziel war das Retten zweier „Opfer“, sprich Dosen, ohne dass sich die Roboter dabei in die Quere kommen durften. Trotz kleinerer Schwierigkeiten – der Roboter der „Snowdens“ verwechselte einen Stützpfeiler mit der Dose und fuhr sich fest – meisterte die deutsch-brasilianische Kombination die Aufgabe gut.

Dass Unterstützer in Oldenburg den „Snowdens“ viel zugetraut hatten, zeigt die große Spendensumme, die zur Finanzierung des Brasilien-Trips gesammelt werden konnte. Bislang sind 7654,25 Euro eingegangen, darunter allein 4300 Euro vom Förderverein des Offis, dem Informatik-An-Institut der Uni.

Die nächste Robocup-WM findet 2015 in China statt. Zuvor richtet das Herbartgymnasium vom 4. bis 6. Februar ein Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft aus – klar, dass Hans und Justus ihren „Edward“ weiter auf Erfolg programmieren wollen.

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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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