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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Schüler debattieren über Weltprobleme

23.05.2017

Oldenburg Lautes Stimmengewirr und junge Menschen in formeller Kleidung, das ist die „HerbartMun“ am Herbartgymnasium. Das von Schülern für Schüler organisierte Projekt orientiert sich an dem Konzept der großen „Olmun“ (nächste Woche). Die Schüler simulieren Debatten der Vereinten Nationen und schlüpfen in die Rolle von Delegierten. Im Unterschied zur „Olmun“ allerdings ist die schulinterne Veranstaltung auf Deutsch und nicht auf Englisch. Es können außerdem schon junge Interessenten aus dem 7. Jahrgang dabei sein und mitmachen.

Die Eröffnungsveranstaltung fand am Montag statt, danach hat man sich beim „Lobbying“ auf die heutigen und morgigen Debatten vorbereitet. An drei Tagen beschäftigen sich 107 Schüler in drei Komitees mit Problemen der Welt. Der Umweltrat mit den Anfängern und jüngeren Schülern beschäftigt sich mit der Rodung der Regenwälder. Der Sicherheitsrat, mit den Experten und den etwas älteren Schülern, bearbeitet ein aktuelles Thema des Weltgeschehens: den Bürgerkrieg im Südsudan. Der Menschenrechtsrat debattiert über modernen Menschenhandel. Viele sehen die „HerbartMun“ als Vorbereitung für die „Olmun“.

Besonders stolz sind die Hauptorganisatoren Torbjörn Niedorf und Romy Lanzendorf über den morgigen Besuch eines Amnesty International-Mitarbeiters aus Oldenburg und auf Raumfahrer Thomas Reiter, der am Mittwoch vorbeikommt und Bilder aus dem Weltall zum Thema Regenwald zeigt.

Es ist eine gute Gelegenheit, die Teilnehmer werden vom Unterricht freigestellt und es gibt einen positiven Vermerk im Zeugnis.

Seit der letzten Veranstaltung hat das Team die diesjährige „Mun“ geplant. Die intensivste Phase war in den letzten zwei Monaten und obwohl viele zu der Zeit auch mit den Abiturvorbereitungen beschäftigt waren, haben sie es geschafft, das Ereignis auf die Beine zu stellen.

„Bei einem Grillen und einem Fußballspiel sollen sich alle besser kennenlernen und vielleicht neue Bekanntschaften machen“, erhofft sich Torbjörn Niedorf. Mara aus der 7. Klasse ist zum ersten Mal dabei und es macht ihr viel Spaß: „Es ist spannend und man lernt für das spätere Leben, da man an Selbstbewusstsein dazugewinnt.“ Jannis aus dem 12. Jahrgang ist schon zum zweiten Mal dabei. Er sagt: „Ich diskutiere einfach gerne.“

Die jungen Schüler sind vielleicht die Politiker von Morgen und sie üben jetzt schon, die Probleme zu lösen und die Welt ein Stückchen besser zu machen.

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