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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Schüler werden vom passiven Zuschauer zum Helfer

15.03.2017

Oldenburg In einer brenzlichen Situation wird ein Opfer gewaltsam vor einer Disco festgehalten – keine Hilfe ist in der Nähe. Wie kann man sich in so einer Situation von dem Täter befreien und somit Schlimmeres verhindern? Beim Projekttag zum Thema „Zivilcourage“ lernten BBS Wechloy Schüler sich erfolgreich zu schützen. Somit zeigte ihnen ein Polizeibeamter die richtigen Ablenkungstechniken und Handgriffe zur Verteidigung.

„Selbstverteidigung ist eng mit Zivilcourage verknüpft, da man wissen muss, wie man sich oder seine Mitmenschen schützt, ohne sich selbst dabei in große Gefahr zu bringen“, sagte Schüler Robin (21). Gewalttaten unter Schülern und mangelnde Zivilcourage waren besonders in den letzten Wochen in Oldenburg vermehrt im Gespräch. Bereits seit Herbst vergangenen Jahres planen zwei 12. Gymnasialklassen der BBS diesen Projekttag mit ähnlichen Schwerpunkten. Acht Gruppen stellten die Workshops zu Themen wie Rettungsmaßnahmen oder Zivilcourage im Alltag vor.

Man muss nur wissen wie: „Wir sind der Meinung, dass jeder vom passiven Zuschauer zum aktiven Helfer werden kann“, so Schülerin Julia van Grieken (18) von dem Organisationsteam des Projektes. Rund 80 Schüler von fünf BBS Wechloy Klassen nahmen an den Workshops teil.

Einige Schüler profitieren von dem Erlernten sogar in ihrem späteren Beruf. Eine Organisator-Klasse mit dem Schwerpunkt Verwaltung und Rechtspflege wird als sogenannte „Polizeiklasse“ bezeichnet, denn die Mehrheit will in Zukunft als Ordnungshüter arbeiten. „Das Wissen über die richtige Distanz und das richtige Auftreten gegenüber einem ’Angreifer’ ist sehr hilfreich in meinem weiteren Berufsleben, da man so gewissen Konfliktsituationen von Beginn an ausweichen kann“, so Robin.

Die Klassen haben die Workshops im Rahmen des Faches „Projekte“ auf die Beine gestellt. Dabei brachten einige Schüler ihre persönlichen Stärken ein. Durch ihre Arbeit bei den Maltesern war es einer Mitschülerin möglich mit einem Kollegen in einem Erste Hilfe Kurs Helmabnahme, Druckverband und Wiederbelebung mit den Teilnehmern zu üben. Zur Organisation gehörte auch, dass sie die Referenten für die Kurse engagieren und die Verfügbarkeit der Räume abklären. Das lief nicht immer wie geplant – „jetzt klappte aber alles gut“, fasste van Grieken den Verlauf des Projektes zusammen. 

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Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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