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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Schulanfänger gehen           besser zu Fuß

10.08.2013

Ofenerdiek Aufgeregt machen sich an diesem Sonnabend wieder etwa 1240 Abc-Schützen in Oldenburg gemeinsam mit ihren Eltern auf den Weg zur Schule. Dass sie dort auch zukünftig sicher ankommen, hat sich der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion, Rolf Schatz, zur Aufgabe gemacht.

„Kinder erleben den Straßenverkehr anders als Erwachsene“, sagt der Polizeibeamte. Umso wichtiger sei es, die Sinne der Schulanfänger für den Verkehr auf der Straße zu sensibilisieren, vor allem das Hören.

Geräusche zuordnen

Das funktioniere aber nur, so der Fachmann, wenn Eltern ihre Kinder zu Fuß in die Schule begleiten. Schatz und seine Kollegen hätten beobachtet, dass Eltern ihre Kinder zunehmend mit dem Auto zur Schule chauffieren würden. „Ich nenne es mal die ’Generation Rücksitz’, die vom Straßenlärm und anderen Verkehrsteilnehmern nicht viel mitbekommt“, beschreibt Schatz das Problem. Das sei schade, da die Kinder auch später viele Geräusche gar nicht zuordnen könnten.

Neben der Abschottung sei das Verhalten der Eltern an der Schule häufig gefährlich. Da werde überall geparkt, so dass die Kinder sich zwischen den Autos durchschlängeln müssen.

Dass Eltern die Erstklässler mit dem Fahrrad zur Schule bringen, hält Schatz ebenfalls für keine gute Idee. „Kinder in diesem Alter sind im Straßenverkehr noch nicht sicher genug.“ Insgesamt sei es in Oldenburg im vergangenen Jahr zu 15 Schulwegeunfällen gekommen, einer weniger als 2011. Dennoch wolle man präventiv am Ball bleiben, sagt Schatz. In den kommenden Wochen werde die Polizei an Schulen verstärkt Präsenz zeigen. Dabei würden bei Verstößen sofort Bußgelder verhängt, sagt Schatz. Verkehrsteilnehmer müssen sich zudem auf Geschwindigkeitskontrollen einstellen.

Neben den Kontrollen setze die Polizei auch auf die sogenannten Schulwegpläne, die für alle Grundschulen (Ausnahme: katholische Grundschulen) ausgearbeitet worden sind. Die Pläne gibt es im Internet oder bei der Verkehrswacht unter Tel. 235 26 80.

Ergänzt werden diese Pläne durch das „Schulwegtagebuch“, in dem die Kinder eintragen können, wann sie zu Fuß, per Rad oder mit anderen Verkehrsmitteln zur Schule gekommen sind.

Erfolgsmodell

Ein Erfolgsmodell seien auch die Verkehrshelfer in Ofenerdiek, die morgens und mittags die Kinder über die Straße begleiten, betont Schatz. Ab Herbst gehe er für die Präventionsarbeit wieder in Schulen. „Ich stehe gern zur Verfügung“, sagt er.

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Christine Henze Volontärin / NWZ-Redaktion
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