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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Schulen in Oldenburg sind Millionen-Baustelle

10.04.2014

Oldenburg Die Bildungspolitik in Oldenburg ist eine einzige Baustelle: Inhaltlich verändert derzeit vor allem die Einführung der Inklusion die Schullandschaft, in der buchstäblich kein Stein auf dem anderen bleibt. In Zahlen sieht das so aus: Für 29 Bauprojekte investiert die Stadt innerhalb von fünf Jahren – von 2013 bis 2018 – die Summe von 69,2 Millionen Euro.

Rund 18 Millionen Euro entfallen auf das ehrgeizige Programm, alle Schulen „inklusionsfit“ zu machen und den Primarbereich mit Ganztagsschulen auszustatten. Jedem Kind soll – ob mit oder ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung – möglichst der Besuch der gewünschten Regelschule ermöglicht werden. Damit habe die Stadt Oldenburg eine Vorreiterrolle eingenommen, so Schulamtsleiter Frank Lammerding.

„Inklusionsfit“ gemacht wurden bereits die Oberschule und das Gymnasium Eversten sowie die Grundschulen Staakenweg, Klingenbergstraße und Nadorst. An der Grundschule Krusenbusch soll der Ausbau zur „inklusiven“ Schule und zur Ganztagsschule im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden.

Arbeiten in Ferien

Die Grundschulen Ofenerdiek und am Babenend sollen das Prädikat „inklusionsfit“ im dritten Quartal 2014 erhalten. Bei der IGS Helene-Lange-Schule folgen weitere Arbeiten im Zuge des für 2015 und 2016 geplanten Erweiterungsbaus. Als erledigt abgehakt werden kann der Ganztagsschulausbau in Ofenerdiek und am Staakenweg. „Die überwiegende Zahl der Maßnahmen sind termingerecht abgeschlossen worden“, bilanziert Bernard Krause, Geschäftsbereichsleiter im städtischen Eigenbetrieb für Gebäudewirtschaft und Hochbau (EGH). Bei neuen Maßnahmen sei man „so gut wie im Plan“. Als Beispiel nennt er den mit 1,4 Millionen Euro kalkulierten Ganztagsschulausbau der Grundschule Babenend, der in den Osterferien beginnt und bis Ende des Jahres fertig sein soll.

Zu „inklusionsfitten“ Ganztagsschulen ausgebaut werden sollen die Grundschulen Kreyenbrück (3,7 Millionen Euro, 2014/2015), Heiligengeisttor (1,8 Millionen Euro, 2015/2016), Bümmerstede (2,2 Millionen Euro, 2015/2016), kath. Grundschule Harlingerstraße (1,9 Millionen Euro, 2016/2017) und Grundschule Etzhorn (2,5 Millionen Euro, 2017/2018).

Weitere Großbaustellen sind der Erweiterungsbau inklusive Mensa an der IGS Kreyenbrück, der für 4,5 Millionen Euro bis Juni 2015 entstehen soll, der Ausbau der IGS Flötenteich für rund 6,4 Millionen Euro bis 2017 sowie der Erweiterungsbau an der IGS Helene-Lange-Schule (5,7 Millionen Euro, 2015/2016). Größter Brocken aber ist der mit 27,2 Millionen Euro kalkulierte Neubau der BBS III an der Maastrichter Straße, der im dritten Quartal 2015 in Betrieb genommen werden soll.

Kritik an Feier

In der jüngsten Schulausschuss-Sitzung erhielt die Verwaltung insgesamt großes Lob fürs Abarbeiten des Bauprogramms, Kritik gab es aber ausgerechnet an der Feier zur Grundsteinlegung für die neue BBS III.

Demnach habe die Schule zwar für Schnittchen und Sekt sorgen müssen, weder Schüler- und Personalvertretung noch Ratsmitglieder seien aber eingeladen gewesen. „Wenn es etwas zu feiern gibt, macht die Verwaltung das gerne alleine“, monierte Rita Schilling (Grüne). Die Grundsteinlegung habe bewusst in kleinem Rahmen stattfinden sollen, entgegnete Schuldezernentin Dagmar Sachse: „Seien Sie aber versichert, dass die Schule eine würdige Einweihung erhält.“

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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